In britischen Universitäten schlummern unentdeckte Schätze, davon sind die Investment Profis der Epidarex Capital überzeugt. In ihrem nun geschlossenen 47,5 Millionen GBP (58,5 Mio. EUR) schweren Fonds will das Team der Epidarex Capital mit Hilfe seiner Partner und Investoren, zu denen auch Pharmagigant Eli Lilly zählt, das bisher noch unentdeckte Potenzial der Life Science Forschung britischer Universitäten ans Licht bringen. Nicht nur Pharmagrößen wie Eli Lilly, auch der stellvertretende Direktor für Forschung und Innovation am Londoner King’s College, Chris Mottershead, glaubt an den Erfolg der Unternehmung. Denn neben Eli Lilly zählt auch das renommierte King’s College zu den Investoren und sieht in dem Fonds das so dringend benötigte Kapital für den Übergang der translationalen Forschung aus dem Labor in den Markt. Außerdem, so Mottershead, würde so ein Fonds auch andere internationale Investoren auf die Weltklasseforschung im Vereinigten Königreich aufmerksam machen.

Der neu aufgelegte Fonds soll deshalb nicht nur aussichtsreiche britische Start-ups, sondern auch Spin-outs führender Universitäten mit einer Anschubfinanzierung auf die Beine helfen. Aus diesem Grunde arbeitet die Epidarex Capital auch eng mit den britischen Top-Universitäten in Edinburgh, Glasgow und Aberdeen, sowie mit dem Londoner King’s College zusammen. Der Zugang der Investoren zu den innovativen Ideen der britischen Life Sciences, ausgebrütet in britischen Top Universitäten und aussichtsreichen Start-up Unternehmen hat dabei Priorität.

Dass tatsächlich Potenzial in der britischen Forschung steckt, zeigt das Engagement von Eli Lilly, das sich das allererste Mal an einem britischen VC Fonds beteiligt hat. Die Unternehmen im Portfolio der Epidarex Capital können aber nicht nur mit ausreichend Kapital versorgt werden und von der umfangreichen Expertise des Investment Teams profitieren, sondern auch das internationale Netzwerk, das bis in die USA und nach Asien reicht, nutzen. Lilly erhofft durch sein Engagement noch mehr Kollaborationen zwischen der Industrie und der britischen Wissenschaftsgemeinde, um dadurch dringend benötigte Medikamente gegen bisher noch nicht ausreichend gut therapierbare Erkrankungen noch schneller auf den Markt zu bringen.

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