Das deutsch-schweizer Start-up Ava, Hersteller eines Fruchtbarkeits-Trackers für das Handgelenk, hat eine Serie-B-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. An der Finanzierung im Umfang von 30 Mio. USD sind neben bestehenden Investoren neu auch die Risikokapitalgesellschaften btov Partners und SVC beteiligt. Zeitgleich mit dem Abschluss der Finanzierungsrunde verkündet das Unternehmen die zehntausendste Schwangerschaft, die mit Hilfe des Ava Armbandes zustande gekommen ist, seit der Markteinführung im Juli 2016.

Die Mehrheit des Kapitals stammt von bestehenden Investoren, wobei neu auch die europäischen Risikokapitalgesellschaften btov und SVC Ltd., ein Anlagevehikel der Credit Suisse, zu den Anlegern zählen.

Armband künftig auch für Schwangerschaftsverhütung einsetzbar

Laut Mitgründer und CEO Pascal Koenig wird Ava das Kapital vorwiegend in den Bereich Forschung und Entwicklung investieren. Das Ava Armband soll nicht nur verbessert, sondern auch um neue Funktionen – wie Schwangerschaftsverhütung – erweitert werden. „Die langfristige Vision von Ava ist, Frauen mittels datengestützter, klinisch erprobter Technologie durch die gesamte reproduktive Lebensphase zu begleiten. Sei es bei der Verhütung, beim Schwanger werden, beim Übergang in die Menopause oder einfach beim besseren Verstehen des eigenen Körpers“, so Pascal Koenig.

Das Unternehmen arbeitet hierzu eng mit dem Universitätsspital Zürich zusammen, das in großangelegten Studien unter der Leitung von Prof. Brigitte Leeners neue Technologien testet. Mit Dr. Maureen Cronin verfügt Ava seit letztem Jahr zudem über eine medizinische Direktorin, die das Unternehmen durch klinische und regulatorische Prozesse für Produkterweiterungen begleitet – insbesondere im Bereich der Empfängnisverhütung.

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