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Das Berliner Molekulardiagnostik-Unternehmen Epigenomics plant vermutlich ein IPO an der Nasdaq. Ein entsprechender Entwurf des notwendigen Registrierungsdokuments wurde bereits an die US-Aufsicht SEC eingereicht. Dabei sollen laut einer Unternehmensmitteilung alle American Depositary Shares (ADS), die im Rahmen des Angebots verkauft würden,  durch Epigenomics angeboten werden.

Ob bzw. wann ein Angebot durchgeführt wird, wurde noch nicht entschieden – auch die Anzahl der ADS und die Preisspanne wurden noch nicht festgelegt.

Mit den aktuellen Quartalszahlen kann Epigenomics immerhin schon mal punkten: So stiegen die Umsatzerlöse im zweiten Quartal um 159% auf 1,3 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr. Im ersten Halbjahr wuchs der Umsatz demnach um 82% auf EUR 1,6 Mio (1. Halbjahr 2015: 0,9 Mio EUR).

Das EBITDA (bereinigt um nicht-zahlungswirksame Aufwendungen für Phantom-Stock-Programme)  ging im zweiten Quartal 2016 jedoch von -2,2 Mio. EUR im Vergleichszeitraum 2015 auf -3,5 Mio. EUR zurück.

Eines der Highlights der letzten Monate  sei für Epigenomics  die US-Markteinführung von Epi proColon gewesen: „Wir haben im zweiten Quartal die FDA-Zulassung für Epi proColon als den ersten und einzigen Bluttest zum Darmkrebs-Screening erhalten und darüber hinaus unsere Ziele bei der Markteinführung erreicht“, erklärt CEO Greg Hamilton, der seit Juli neuer Vorstandsvorsitzender der Berliner Forschungs-Schmiede  ist.

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