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Bildnachweis: Brain AG.

Wechsel an der Vorstandsspitze der BRAIN AG: Die Gesellschaft hat bekanntgegeben, dass Aufsichtsrat Adriaan Moelker mit Wirkung zum 1. Februar 2020 in den Vorstand bestellt und zum künftigen Vorsitzenden des Gremiums (CEO) ernannt hat. Dr. Jürgen Eck, Mitgründer der BRAIN, seit rund 26 Jahren Chief Technology Officer (CTO) und seit 1. August 2015 auch CEO, legt sein Vorstandsmandat zum Ende dieses Jahres nieder und wird im besten Einvernehmen aus dem Unternehmen ausscheiden, wie Brain in einer offiziellen Mitteilung verlauten ließ. Eck steht BRAIN demnach künftig als Berater weiterhin zur Verfügung, insbesondere für die Innovationspipeline, wie es heißt.

Konsequente Kommerzialisierung der Produkt- und Projektbasis

Adriaan Moelker ist derzeit Divisional President für Image Transfer Solutions und Mitglied des Executive Management Teams bei der Flint Group. Diese Funktion hatte er sechs Jahre lang inne. Zuvor war er neun Jahre lang CEO der AB Enzymes in Darmstadt. Insgesamt verfügt der gebürtige Niederländer über mehr als 20 Jahre Berufserfahrung in der industriellen Biotechnologie.

Dr. Georg Kellinghusen, Aufsichtsratsvorsitzender erläuterte: „Nach dem erfolgreichen Börsengang im Jahr 2016 und dem erfolgten Ausbau des Geschäfts steht für BRAIN jetzt die konsequente Kommerzialisierung der Produkt- und Projektbasis im Vordergrund.“ Kellinghusen dankte Jürgen Eck herzlich für sein erfolgreiches Wirken als CEO in den vergangenen vier Jahren. „Er übergibt BRAIN als erfolgreiches Unternehmen, das seinen starken Wachstumskurs fortsetzen wird“, so Kellinghusen.

Adriaan Moelker, designierter CEO: „Ich freue mich, in dieser wichtigen Unternehmensphase den Wachstumskurs von BRAIN zu verstärken, basierend auf den adressierten Kernsegmenten BioIndustrial und BioScience.“

Die B.R.A.I.N. Biotechnology Research and Information Network AG (BRAIN AG; ISIN DE0005203947 / WKN 520394) gilt in Europa als eines der technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Bioökonomie und ist mit ihren Technologien im Bereich der industriellen, sogenannten weißen Biotechnologie tätig. So identifiziert BRAIN unerschlossene, leistungsfähige Enzyme, mikrobielle Produzenten-Organismen oder Naturstoffe aus komplexen biologischen Systemen, um diese industriell nutzbar zu machen. Aus diesem „Werkzeugkasten der Natur“ entwickelte Lösungen und Produkte werden bereits in der Chemie sowie in der Kosmetik- und Nahrungsmittelindustrie eingesetzt.

Das Geschäftsmodell der BRAIN steht auf zwei Säulen. Das Segment BioScience beinhaltet im Wesentlichen das Forschungs- und Entwicklungsgeschäft mit Industriepartnern („Tailor Made Solutions“ Kooperationsgeschäft) sowie die eigene Forschung und Entwicklung. Das Segment BioIndustrial umfasst das industriell skalierbare Produktgeschäft.