Am 26. Juni ging die Bio International Convention 2014, die weltgrößte Biotech-Messe, zu Ende. Mit mehr als 29.000 Partnering Meetings war es die bislang größte Partnering-Veranstaltung. Von der Biotechnology Industry Organization (BIO) organisiert zog die Veranstaltung 15.667 Besucher aus mehr als 70 Ländern an.

Zu den 10 größten internationalen Delegationen gehörten Kanada, Großbritannien, Japan, Deutschland, Frankreich, Süd Korea, China, Indien, Türkei und Australien.

San Diego hatte sich redlich Mühe gegeben ein rundes Programm zu bieten. Von der Welcome Reception auf der MSS Midway bis zur Straßenparty im Gaslamp District wurde ein umfangreiches Entertainment Programm aufgefahren. Keynote Speaker wie Sir Richard Branson und Hillary Rodham Clinton rundeten das Programm ab.

Glen Giovanetti, EY Global Life Leader, stellte den neuen Report „Beyond Borders 2014: Unlocking Value“ vor. Der Report beschreibt die große Herausforderung, der sich biopharmazeutische Unternehmen stellen müssen: Verbesserung der betrieblichen Effizienz im Bereich Forschung & Entwicklung. Er zeigt Strategien auf, inwiefern Biomarker, klinische Studien sowie branchenübergreifende Konsortien dabei zur Lösung beitragen können.

Die legendäre Super Session von G. Steven Burill wurde leider kurzfristig abgesagt, da Burill aufgrund eines laufenden Verfahrens derzeit die Öffentlichkeit meidet. Es soll zu Unstimmigkeiten in der Fondsverwaltung gekommen sein. Burrill wurde bereits im März von seiner Position als Verwalter der Fonds enthoben.

Die nächste Bio International Convention findet vom 15.-18. Juni 2015 in Philadelphia statt.

Über den Autor

Karin Hofelich ist seit 2001 für die GoingPublic Media AG tätig. Seit Mai 2013 hält sie die Position der Verlagsleitung Life Sciences inne und baut das Netzwerk sowie das crossmediale Portfolio im Bereich Life Sciences mit dem Newsletter LifeSciencesUpdate, der Website sowie den Life Sciences-Publikationen kontinuierlich aus.