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BB Biotech hat das abgelaufene Geschäftsjahr mit einer Gesamtrendite von 0,3% in CHF beziehungsweise 1,9% in EUR knapp im Plus abgeschlossen. Die Aktienkursentwicklung wurde demnach maßgeblich durch die Auflösung des Abschlags zum Inneren Wert beeinflusst. Das Portfolio beendete das Jahr mit einer negativen Rendite von 19,1% in CHF beziehungsweise 17,6% in EUR, wie das Unternehmen mitteilte.

Das vierte Quartal 2016 wurde zunächst von einer positiven Kursentwicklung im Anschluss an die US-Präsidentschaftswahl begünstigt, bevor anschließend von Neuem die Themen Gesundheitskosten und Arzneimittelpreisinflation in den Mittelpunkt rückten. Trotzdem konnte BB Biotech nach eigenen Angaben seine Marktposition ausbauen schlägt seinen Anlegern eine reguläre Dividende von 2,75 CFH je Aktie vor.

Wertentwicklung im 4. Quartal und im Gesamtjahr 2016

Der Aktienkurs der Gesellschaft erholte sich im vierten Quartal (+10,4% in CHF, +12,8% in EUR). Auslöser dieser Erholung war eine Kombination aus Erstarkung des USD-Wechselkurses und einer Auflösung der Differenz zwischen Aktienkurs und dem Inneren Wert. Für das Gesamtjahr 2016 verbuchte BB Biotech eine positive Gesamtrendite von 0,3% in CHF und 1,9% in EUR.

Das Portfolio verzeichnete für das vierte Quartal 2016 (-0.8% in CHF, +1.4% in EUR) einen geringeren Rückgang der Gesamtrendite als der NBI. Die konsolidierten, noch nicht geprüften Viertquartalszahlen weisen einen Nettoverlust von 24 Mio. CFH aus gegenüber einem Vorjahresquartalsgewinn von 511 Mio. CFH. Die konsolidierten und noch nicht geprüften Zahlen für das Gesamtjahr 2016 ergeben einen Nettoverlust von 802 Mio. CFH gegenüber einem Jahresüberschuss von 653 Mio. CFH im Vorjahr.

Dividendenvorschlag von 2,75 CFH pro Aktie

Der Verwaltungsrat will nun an der Generalversammlung am 16. März 2017 eine reguläre Dividende von 2,75 CFH pro Aktie vorschlagen. Das entspricht einer Dividendenrendite von 5% auf dem volumengewichteten Durchschnittskurs der Aktie im Dezember 2016 in Übereinstimmung mit der 2013 eingeführten Ausschüttungspolitik.

Portfolioanpassungen im vierten Quartal

Während des vierten Quartals verringerte BB Biotech seine Position in Actelion mit Blick auf die starke Kursentwicklung basierend auf den Übernahmegesprächen mit Johnson & Johnson. Im Large-Cap-Bereich stockte BB Biotech seine Investitionen in Alexion und Novo Nordisk auf. Auch Positionen in kleineren Unternehmen wie Intra-Cellular, Macrogenics, Juno und Agios wurden ausgebaut.

Verkauft wurden hingegen die Beteiligung an Cempra nach dem enttäuschenden Urteil des FDA-Beratungsausschusses in Bezug auf das Lebertoxizitätsrisiko Solithromycins, woraufhin Cempra einen „Complete Response Letter“ von der FDA erhalten hatte. BB Biotech eröffnete weiterhin eine Position in Myovant, dem Entwickler des GnRH-Rezeptor-Antagonisten Relugolix bei Endometriose, Gebärmuttermyomen und fortgeschrittenem Prostatakrebs.

Nachlassender Sturm an den Börsen verspricht ein spannendes Jahr 2017

Im Jahr 2017 dürfte sich eine Beschleunigung bedeutender Produktzulassungen und wichtiger Meilensteindaten für die Branche und das Portfolio von BB Biotech abzeichnen. Was das BB Biotech-Portfolio anbelangt, seien an dieser Stelle als wichtige Beispiele die Lancierung Spinrazas bei spinaler Muskelatrophie, Niraparibs bei Eierstockkrebs und gezielten zellbasierte Krebstherapien zu erwähnen.

 

Der vollständige Bericht zum Geschäftsjahr per 31. Dezember 2016 wird am 17. Februar 2017 publiziert.

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