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Knapp drei Monate lang erhalten fünf internationale Start-ups aus dem e-Health-Segment die Möglichkeit, ihre Geschäftsideen mit Unterstützung von Bayer Healthcare weiterzuentwickeln. Die Firmen sind Teilnehmer des diesjährigen Grants4Apps Accelerator-Programms von Bayer Healthcare in Berlin. Darüber hinaus erhält jedes Unternehmen einen Betrag von 50.000 EUR.

Das Programm soll dazu dienen, jungen Unternehmen aus dem Bereich der digitalen Gesundheit eine wirkungsvolle Starthilfe zu geben. Bis Ende November haben die Gewinner des Programms nun Zeit und Gelegenheit, ihren Geschäftsideen mit Unterstützung von Bayer Healthcare den entscheidenden Schliff zu verpassen. Neben der finanziellen Unterstützung wird jedem Team ein eigener Mentor aus den Reihen des Bayer Healthcare-Managements zur Seite gestellt.

Aus insgesamt 215 Bewerbungen wurden schließlich die fünf Gewinner ausgewählt. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Bewerberzahl nach Angaben von Bayer Healthcare nahezu verdreifacht. Zugelassen waren Bewerbungen aus der ganzen Welt, aber auch Teams aus dem Bayer-Konzern. Folgende Unternehmen nehmen am diesjährigen Accelerator-Programm nehmen teil:

Medikeep OÜ (Estland): Das Start-up entwickelt eine mobile App um den Medizinschrank zu Hause zu überwachen: Neben der Warnung vor dem Überschreiten von Verfallsdaten gehören dazu auch digitale Beipackzettel sowie die Suche nach Unverträglichkeiten bei der Einnahme von mehreren Arzneien.

Sendinaden Ltd (China): Das von Bayer-Angestellten gegründete Unternehmen entwickelt die sogenannte „Pattern Breathe Mask“, eine Atemmaske, die das Atemverhalten ihres Trägers überwacht. Grundlage sind ein durch 3D-Druck hergestellter aufsetzbarer Sensor und eine mobile App.

Serona (USA): Das Unternehmen ist eine Geschäftseinheit von Hack my Hormones Inc. und entwickelt ein System, mit dem sich der Status der Sexualhormone von Frauen präzise und über längere Zeiträume verfolgen lässt. Die Technologie soll künftig dazu beitragen, verschreibungspflichtige Arzneien und orale Verhütungsmittel personalisiert einsetzen zu können.

Viomedo UG (Deutschland): Das Start-up aus Berlin arbeitet an einer Online-Plattform, welche Patienten und Anbieter von klinischen Studien zusammenführen soll. Die Datenbank umfasst bereits rund 2.000 Studien in Deutschland.

Vitameter Inc (Kanada): Das Start-up entwickelt ein mobiles Gerät, mit dem sich die Konzentration definierter Vitamine und Mineralstoffe in einem einzigen Tropfen Blut messen lässt. Im Moment konzentriert sich das Programm auf die Werte von Vitamin D und Eisen.

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