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Die auf Immunonkologie spezialisierte biopharmazeutische Apogenix AG aus Heidelberg hat eine Meilensteinzahlung im Rahmen des Lizenzvertrags mit CANbridge Life Sciences zur Entwicklung und Vermarktung der immunonkologischen Leitsubstanz APG101 in China, Macao und Hongkong erhalten. Weiterhin haben beide Unternehmen eine Zusatzvereinbarung abgeschlossen, welche die von CANbridge lizenzierten Gebiete um Taiwan ergänzt. Apogenix entwickelt APG101 weiterhin in allen anderen Regionen selbst.

Eine von CANbridge durchgeführte Biomarkerstudie mit chinesischen Glioblastom-Patienten zeigte nach Unternehmensangaben gute Ergebnisse. APG101 wird zur Behandlung von soliden Tumoren und malignen hämatologischen Erkrankungen entwickelt. Durch die Blockade des CD95-Liganden stellt APG101 die Immunantwort gegen Tumore wieder her und inhibiert das invasive Wachstum von Tumorzellen.

Glioblastom-Patienten, in deren Tumoren ein bestimmter Biomarker nachweisbar war, der mit dem CD95-Liganden assoziiert ist, profitierten in der von Apogenix durchgeführten Phase II-Studie besonders von der Behandlung mit APG101. Das mediane Gesamtüberleben bei Biomarker-positiven Patienten, die mit APG101 behandelt wurden, betrug 16 Monate und konnte somit mehr als verdoppelt werden im Vergleich zu den Patienten, die nur mit Strahlentherapie behandelt wurden.

Apogenix entwickelt innovative immunonkologische Proteinwirkstoffe zur Behandlung von Krebs und anderen malignen Erkrankungen. Seit der Gründung im Herbst 2005 hat Apogenix mehr als 90 Mio. EUR durch Finanzierungsrunden, Drittmittel und Upfront-Zahlungen aus Lizenzverträgen eingeworben. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Heidelberg.

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