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In den Produktionshallen von Amsilk werden die künstlichen Spinnenseidenfasern hergestellt. Quelle:Amsilk

Die Amsilk GmbH produziert biotechnologisch als weltweit erstes Unternehmen künstliche Spinnenseidenfasern. Heute wurde das Produkt auf einer Pressekonferenz in Martinsried vorgestellt. Gleichzeitig gab Amsilk eine weitere Finanzrunde bekannt.

Die Biosteel-Fasern sind mit natürlichen Spinnenseidenfasern zu vergleichen und zeichnen sich durch die flexible, reißfeste und dünne Faserstruktur aus. Das Produkt wird beispielsweise in Hochleistungstextilien, Sportartikeln und medizinischen Textilien verarbeitet und findet auch in der Chirurgie seine Verwendung, indem es als Beschichtung für Brustimplantate eingesetzt wird. Die Herstellung der Amsilk Biosteel-Fasern erfolgt mit einem skalierbaren Spinnverfahren.

Lob vom Wirtschftsminister
Der Bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil lobte den technologischen Fortschritt, der Amsilk in Kooperation mit der TU München gelang. Er hob hervor, dass Bayern zu den führenden Biotechnologie-Standorten in Europa gehört. Laut Zeil sind die enge Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft der Schlüssel zum bayerischen Erfolg in der Biotechnologie-Branche.

Altinvestoren weiter an Bord
Die MIG Verwaltungs AG und AT Newtec GmbH investierten in einer dritten Finanzierungsrunde 5 Mio. EUR in das Martinsrieder Unternehmen. Das frische Kapital soll vorallem in die Forschung, sowie den Unternehmensausbau fließen.