Bildnachweis: Andreas Grasser.

Am 3. und 4. Juli fand in Fürstenfeldbruck bei München das 2. FORUM Science & Health statt. Die Veranstaltung brachte gut 300 Teilnehmer aus Wissenschaft, Kliniken, Netzwerk- und Patientenorganisationen sowie der Industrie zusammen, um die aktuellen Themen und Trends der Gesundheitsforschung zu beleuchten. Bereits zum 2. Mal führte die BioM Biotech Cluster Development GmbH im Auftrag des bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie (StMWi) das FORUM Science & Health im Veranstaltungsforum Fürstenfeld bei München durch.

Fokus auf Systemmedizin

Die diesjährige Konferenz setzte den Fokus auf die Systemmedizin als notwendige Grundlage für die personalisierte Medizin. Über 60 Referenten aus Wissenschaft und Industrie, aus Behörden und Ministerien stellten den Wandel in der Medizin in den Mittelpunkt und präsentierten neueste Erkenntnisse zu Krankheitsentstehung, Prävention, Therapie und Wege zur Anwendung.

Interdisziplinäre Ansätze

Mit den Schwerpunkten Autoimmunerkrankungen, Krebs, Datenmanagement und Biomarker machte das FORUM Science & Health deutlich, welche neuen Herausforderungen auf unsere Gesellschaft und unser Gesundheitssystem zukommen. Zugleich zeigte die Veranstaltung innovative und interdisziplinäre Ansätze, diese Herausforderungen erfolgreich zu meistern.

Prof. Dr. Horst Domdey, Geschäftsführer der BioM, resümierte: „Die Systemmedizin ist das Ziel der angewandten Gesundheitsforschung. Wir wollen mit innovativen Ansätzen in der medizinischen Biotechnologie eine personalisierte Versorgung von Patienten erreichen. Auf diesem 2. Forum Science & Health konnten wir entscheidende Impulse setzen, um der Realisierung dieser Vision einen großen Schritt näher zu kommen“.

Die Teilnehmer brachten sich über das interaktive Umfrage-Tool während und nach der Veranstaltung ein und engagierten sich damit direkt in den Diskussionen. Die nächste Veranstaltung des FORUM Science & Health ist für 2021 geplant.