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Die Aktien werden des weiteren im Freiverkehr der Deutschen Börsenplätze unter der WKN 917 002 gehandelt. Nun plant das Unternehmen für den 29. November das Secundary Listing (Zweitlisting) am Neuen Markt. Die Zeichnungsfrist läuft vom 23. bis zum 25. November. Insgesamt werden 6,15 Mio. Aktien zur Zeichnung angeboten, von denen 6 Mio. Aktien aus einer Kapitalerhöhung und lediglich 150.000 Aktien aus Altaktionärsbesitz stammen.

Der Ausgabepreis der neuen Anteilscheine wird unter Berücksichtigung der an der Nasdaq sowie der im Freiverkehr festgestellten Kurse abzüglich eines noch zu vereinbarenden Nachlasses ermittelt werden. Das Emissionskonsortium führt die Gontard & MetallBank an. Weitere Mitglieder des Konsortiums sind Delbrück & Co. Privatbankiers, Fürst Fugger Privatbank, VEM Virtuelles Emissionshaus, Euro Invest Bank Wien, Hamburger Sparkasse und MeesPierson N.V. Amsterdam.

TEAM ist nach eigenen Angaben eines der größten unabhängigen Fernsehproduktions- und Distributionsunternehmen der USA. Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt in der Produktion und dem Vertrieb von Fernsehprogrammen in den Bereichen Familie, Action, Abenteuer und Science Fiction. Durch die Gründung der TEAM Entertainment Germany GmbH sowie das Listing am Neuen Markt will das Unternehmen seine europäischen Expansionspläne verwirklichen. Der Umsatz im Jahr 1998 hat sich auf 13,6 Mio. US-$ belaufen. Das Ergebnis lag in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres mit 1,5 Mio. US-$ um 125 % über dem Wert des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Die Umsatzerlöse stiegen im gleichen Zeitraum um 40 % auf 13,3 Mio. US-$ an. Damit konnten die eigenen Planzahlen übertroffen werden. Für das Jahr 2000 rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz von 26,7 Mio. US-$ und einem Gewinn von 3 Mio. US-$. Sollte sich der positive Trend fortsetzen, errechnet sich ein KGV für das Jahr 2001 von 13. Da die Aktie bereits in Deutschland und den USA gehandelt wird, ist nicht mit Zeichnungsgewinnen zu rechnen.

Eine ausführliche Analyse zur TEAM Communications Group finden Sie im GoingPublic-Magazin 11/99, S. 50/51