Zum Konsortium gehören die Baader Wertpapierhandelsbank (Lead), das Bankhaus Reuschel und die Merkur Bank. Plaziert werden 1,2 Mio. Stückaktien mit einem rechnerischen Nennwert von 1 Euro. Davon stammen 1 Mio. Aktien aus einer Kapitalerhöhung und 0,2 Mio. Stück aus dem Besitz abgebender Altaktionäre.

Das Kerngeschäft der 1990 gegründeten Hyrican Informationssysteme AG aus Kindelbrück/Thüringen ist die Fertigung von PCs und Servern. Dabei montiert Hyrican Komponenten von namhaften Herstellern wie IBM, Intel oder 3com. Die gefertigten Systeme werden mit der entsprechenden Software versehen und über Versandhandelsunternehmen, Fachhändler oder Systemhäuser vertrieben. Hyrican ist mit über 2.500 Partner-Händlern in Deutschland, den Niederlanden, Skandinavien, dem Baltikum und in Rußland vertreten.

Für das laufende Jahr wird ein Umsatzanstieg von 32 % auf 71 Mio. Euro erwartet. Im kommenden Jahr sollen dann bereits 96 Mio. Euro umgesetzt werden. Der Gewinn je Aktie soll von 0,36 Euro (1999) auf 0,61 Euro im laufenden Jahr steigen. Für 2001 wird dann mit 0,63 Euro gerechnet. Daraus errechnet sich ein 2001er KGV zwischen 11 und 14. Damit erscheint die Aktie im Vergleich mit anderen IT-Dienstleistern günstig bewertet. Die Branche ist derzeit allerdings an der Börse out. Größere Kurssprünge sind daher nicht zu erwarten.

Eine ausführliche Analyse des Unternehmens finden Sie auch in der August-Ausgabe GoingPublic-Magazins, die am kommenden Samstag erscheint.

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