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Zum Bankenkonsortium gehören neben der DG Bank (Lead) auch Merck Finck & Co. sowie VEM Virtuelles Emissionshaus. Die Mindestzeichnung beträgt 200 Stück. Plaziert werden 5,75 Mio. Stückaktien mit einem Nennwert von 0,005 US-$, die in voller Höhe aus einer Kapitalerhöhung stammen. Darüber hinaus steht ein Greenshoe von 750.000 Aktien zur Verfügung, die von Altaktionären abgegeben werden. Bei voller Ausübung des Greenshoes beträgt der Free Float ca. 26 %.

blaxxun entwickelt Softwarelösungen für virtuelle dreidimensionale Welten im Internet. Das Unternehmen bietet neben der Lizenzierung der Software auch Support, verkauft Professional Services (Beratung, Training, Konzeptstudien, usw.) und beteiligt sich an Online-Communities. Kernstück der Technologie ist ein aus mehreren Modulen bestehendes Client-Server-System, die sogenannte blaxxun Community-Plattform. Zum Kundenkreis zählen beispielsweise Bertelsmann, BMW, Canal+, Deutsche Bank, Deutsche Telekom, IBM, Intel, Lycos und Siemens. Größter Anteilseigner ist die Internet-Beteiligungsgesellschaft CMGI.

Nach einem Umsatz von 1,93 Mio. US-$ im Geschäftsjahr 1998/99 (zum 31. Juli) wird von GoingPublic Research für das gerade beendete Geschäftsjahr 1999/00 mit einer Verdreifachung auf ca. 6,4 Mio. US-$ gerechnet. Im laufenden Geschäftsjahr 2000/01 dürfte ein Umsatz von ca. 22 Mio. US-$ erzielt werden, der 2001/02 auf über 60 Mio. US-$ steigen sollte.

Am oberen Ende der Preisspanne errechnet sich eine Marktkapitalisierung von ca. 224 Mio. Euro. Dies entspricht etwa dem 6fachen der für das Kalenderjahr 2001 von GoingPublic Research erwarteten Umsätze.

Damit ist die Aktie zwar nicht günstig bewertet. Dennoch erscheint der Preis aufgrund des technologischen Vorsprungs, der nach Unternehmensangaben ca. 24 Monate beträgt, gerechtfertigt. Die Aktie ist trotzdem nur für spekulativ orientierte Anleger als Depotbeimischung geeignet.

Ausführliche Informationen zu blaxxun interactive finden Sie auch im GoingPublic Magazin 6/00, S. 28 sowie ab Dienstag Vormittag in einem Interview mit dem CFO Bernd-Michael Habermeyer auf den Webseiten von GoingPublic-Online in der Rubrik „Interviews“.