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[01] KOSTEN UND NUTZEN DER REGULIERUNG

Die in den vergangenen Jahren eingeführten neuen Regulierungen für börsennotierte Unternehmen belasten die Gesellschaften häufig erheblich, ohne dass entsprechend positive Kapitalmarktwirkungen erkennbar wären. Das geht aus einer veröffentlichten Befragung des Deutschen Aktieninstituts (DAI) unter den deutschen Emittenten hervor.

Bei den gesetzlichen Anforderungen an Kapitalmarktverhalten und Corporate Governance der börsennotierten Unternehmen sei die Grenze zur Überregulierung oftmals überschritten worden, kommentierte DAI-Chef Rüdiger von Rosen das Ergebnis.

Insbesondere die kapitalmarktrechtlichen Neuregelungen werden von den Emittenten fast unisono kritisch beurteilt. Zu den identifizierten Negativwirkungen zählen eine Verrechtlichung des Kapitalmarktverhaltens, eine unangemessen starke Ressourcenbindung unterhalb der Vorstandsebene, erhebliche Rechtsunsicherheiten sowie ein steigendes Eigenleben der Aufsichtsbehörden.

Viele aus dem Gesetz zur Unternehmensintegrität und Modernisierung des Anfechtungsrechts (UMAG) hervorgegangenen Einzelmaßnahmen erhalten ebenfalls ein negatives Urteil. Den Maßnahmen im Bereich der Rechnungslegung und dort vor allem der Pflicht zur IAS/IFRS-Bilanzierung werden dagegen zumindest positive Kapitalmarktwirkungen bescheinigt.

Konkret könne z.B. das jährliche Dokument abgeschafft werden, da die dort enthaltenen Informationen bereits an anderer Stelle pflichtmäßig veröffentlicht worden sind. Auch müsse die Bagatellgrenze für die Meldung von Aktiengeschäften von Führungskräften (sog. Directors‘ Dealings) nach US-amerikanischem Vorbild wieder deutlich angehoben werden, um den Markt nicht mit einer Vielzahl kaum relevanter Meldungen zu verwirren.

Alle Vorschriften müssten darüber hinaus regelmäßig auf den Prüfstand. Es sei z.B. völlig unklar, inwieweit der durch die Führung von Insiderverzeichnissen erzeugte Mehraufwand bei den Emittenten durch eine verbesserte Verfolgung von Insiderdelikten aufgewogen wird. Zu diesen Kapitalmarktwirkungen sollte von der BaFin ein Erfahrungsbericht vorgelegt werden.

Das DAI hat die Ergebnisse der Studie im Internet veröffentlicht: http://www.dai.de/internet/dai/dai-2-0.nsf/LookupDL/58D64C79474E7D31C12572A6003A1E72//Studie+35.pdf

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[02] DRS 16 REGELT ZWISCHENBERICHTE

Der Deutsche Standardisierungsrat hat den DRS 16 Zwischenbericht- erstattung in einer überarbeiteten Entwurfsfassung (near final draft) veröffentlicht.

Diese Fassung berücksichtigt bereits die Anforderungen aus der EU-Richtlinie mit Durchführungsbestimmungen zur Transparenzrichtlinie, die am 8. März 2007 verabschiedet wurde. Diese Durchführungsrichtlinie ist innerhalb von zwölf Monaten in Deutschland umzusetzen.

Da sich aus der Umsetzung nicht vorhersehbare Abweichungen – und damit Änderungen für den DRS 16 – ergeben können, wird für die endgültige Verabschiedung des DRS 16 die konkrete Ausgestaltung der Rechtsverordnung abgewartet.

Mehr Informationen unter http://www.standardsetter.de/drsc/docs/press_releases/DRS16_nearfinaldraft_130307.pdf

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Hugin – Neue Meldepflichten

Seit dem Inkrafttreten des Transparenzrichtlinien-Umsetzungs- gesetzes am 20.01.2007 haben sich für alle börsennotierten Unternehmen des organisierten Marktes zahlreiche neue Melde- pflichten ergeben.

Hugin bietet Ihnen den kompletten Service zur Verteilung Ihrer: Directors’ Dealings, Stimmrechtsmitteilungen, Gesamtstimmrechts- mitteilungen, Hinweisbekanntmachungen, Zwischenmitteilungen, sowie Meldungen zu Zulassungsfolgepflichten.

Erfüllen Sie mit uns sicher und gesetzeskonform alle Anforderungen zur europaweiten Verbreitung, sowie dem Erreichen des nationalen Speichermediums ( Unternehmensregister ).

Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns: Hugin IR Services, Dirk Wagner, 089 / 17959292, dirk.wagner@hugingroup.com www.huginonline.de , www.hugingroup.com

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[03] WIRTSCAHFTSWOCHE UND DIRK VERLEIHEN IR-PREIS

Die WirtschaftsWoche verleiht auf der 10. DIRK-Jahreskonferenz am 21. Mai zusammen mit dem DIRK in Frankfurt am Main den „Deutschen Investor Relations Preis“ 2007.

Der Preis wird in den Kategorien DAX, MDAX, SDAX, TecDAX und bester IR-Manager verleihen. Ermittelt werden die Sieger von ThomsonExtel Survey, einem Anbieter pan-europäischer Ratings und Ranglisten von IR-Abteilungen.

Beim Thomson Extel Pan-European Survey werden bis zum 13. Mai aber nicht nur die beste IR in den verschiedenen Indizes ermittelt, sondern auch die besten Broker und Analysten Europas. Hier sind auch die IR-Manager aufgefordert, an der Abstimmung teilzunehmen.

Mehr Informationen unter http://www.extelsurvey.com/

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[04] WISSENSCHAFT: IR UND ANALYSTEM

In dieser Rubrik bietet InvestorRelations.de Diplomanden und Doktoranden eine Plattform, um ihre Abschlussarbeit aus dem Bereich Investor Relations vorzustellen. So können sie erste Kontakte in das IR-Netzwerk knüpfen. Die Community selbst erfährt durch die Arbeiten Neues aus der Wissenschaft, das in der Praxis umgesetzt werden kann.

Studenten und IR-Nachwuchskräfte sind eingeladen, ihre Arbeiten auf InvestorRelations.de vorzustellen. Unternehmen sind eingeladen, über diese Plattform Themen für Diplom- und Doktorarbeiten anzubieten. Es genügt eine E-Mail an info@investorrelations.de

Neue Dissertation auf InvestorRelations.de:

Dr. Eva Reuter: IR und Analysten – Handlungsempfehlungen für börsennotierte Aktiengesellschaften auf der Grundlage von Zielgruppenanalysen zu Equity-Analysten

Mehr Informationen unter front_content.php?idart=217

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Fernkurs Investor Relations ab Frühjahr 2007

Die PR Akademie Rhein-Main bietet ab Frühjahr 2007 einen Fernkurs in Investor Relations mit dem Abschluss zum Certified-PR-Officer (CPRO) an. Die Kursgebühren werden 1.000,– EUR zzgl. MwSt. inkl. Prüfungsgebühren betragen.

Weitere Informationen sind unter www.pr-akademie-rheinmain.de erhältlich oder können per E-Mail unter info@pr-akademie-rheinmain.de angefordert werden. —————————————————————– [05] PERSONALIEN

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