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Trotz eines leichten Umsatzrückgangs konnte die KION Group im Geschäftsjahr 2013 das operative Ergebnis steigern: Das EBIT stieg im Vergleich zum Vorjahr um 2% auf 417 Mio. EUR. Verantwortlich dafür seien fortlaufende Kostenoptimierungen. Der Konzernumsatz sank, beeinträchtigt durch eine Marktschwäche in Westeuropa und Wechselkurseffekte, von 4,56 auf 4,495 Mrd. EUR. Das Konzernergebnis ging von 161 auf 138 Mio. EUR zurück. Zum 2012er Ergebnis hatte dabei der Verkauf des Hydraulik-Geschäfts mit 155 Mio. EUR maßgeblich beigetragen.

Am 19. Mai findet die erste Hauptversammlung der seit Juni letzten Jahres börsennotierten KION Group statt. Dort soll eine Dividende in Höhe von 35 Cent pro Aktie vorgeschlagen werden. „Wir planen, unsere Ausschüttungsquote von heute 25% in den kommenden Jahren schrittweise auf 35% zu steigern“, erläuterte Gordon Riske, Vorstandsvorsitzender der KION Group. Für das laufende Jahr strebt das Unternehmen „profitables Wachstum“ an. „Wir haben beste Voraussetzungen, die Potenziale der Wachstumsmärkte und der beginnenden Erholung in Westeuropa optimal auszuschöpfen“, fügte Riske hinzu. Im Weltmarkt für Flurförderfahrzeuge erwartet KION für dieses Jahr einen Zuwachs von 4%.

Der chinesische Motorenhersteller Weichai Power ist an der KION Group mit 33,3% beteiligt. Die Altaktionäre Goldman Sachs und KKR hatten ihren Anteil im Januar dieses Jahres auf 34,5% reduziert, der Rest befindet sich in Streubesitz.

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