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Bruno Cavalier, Chefvolkswirt von Oddo & Cie, Paris, beleuchtet in seinem Economic Flash mögliche Auswirkungen eines unveränderten Status quo bei den US-Zinsen auf die Finanzmärkte und die Weltwirtschaft:

„Eine große Mehrheit des FOMC, des Offenmarktausschusses der US-amerikanischen Notenbank, hat sich für einen Ausstieg aus der Nullzinspolitik (ZIRP) vor Ende 2015 ausgesprochen. Aber dies bedeutet nicht, dass der Ausstieg auch tatsächlich so bald kommt. Das Wiederaufflammen der Volatilität an den Märkten hat die Fed veranlasst, diesen Schritt zu verschieben, und wir können uns vorstellen, dass es auch zur nächsten Sitzung einen Anlass gibt, den Zinsschritt erneut zu verschieben. Kurz gesagt ist es eine Überlegung wert, welche Auswirkungen eine langfristige (bis zum 2. Halbjahr 2016) oder endgültige Verschiebung einer Zinserhöhung durch die FED haben könnte. So könnte der Dollar abwerten, was eine Reihe von Zentralbanken (PBoC) begrüßen dürfte, aber wohl kaum die EZB oder die Bank of Japan.“

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