Der größte deutsche Außenwerber, Stroer, sieht keine Notwendigkeit mehr für einen Börsengang. Nachdem Einstieg des Finanzinvestors Oaktree verfügt der Konzern über genügend Geld, um die Expansion ins Ausland voranzutreiben. Dafür stünden nach Aussagen des Vorstands nun mehrere hundert Millionen Euro zur Verfügung. Der einst für 2008 geplante Gang an die Börse liegt daher nun auf Eis. Stroer und Oaktree haben gemeinsam das Unternehmen Stroer Media International gegründet, das für die Expansion vor allem nach Asien und in die Länder der ehemaligen Sowjetunion zuständig sein soll. Derzeit erzielt der Konzern noch 86% seines Umsatzes in Deutschland. Im Jahr 2006 verdiente Stroer operativ 86 Mio. Euro, die Umsatzerlöse beliefen sich auf 440 Mio. Euro. Mit 1.350 Mitarbeitern vermarktet der Konzern derzeit 255.000 Außenwerbeflächen in 12 Ländern der Erde.

Über den Autor

Die GoingPublic Redaktion informiert über alle Börsengänge, Being Public, Investor Relations, Tax & Legal, Themen und Trends rund um die Hauptversammlung sowie Technologie – Finanzierung – Investment in den Lebenswissenschaften.