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Dies unterstreicht zugleich den Eindruck, dass der Zeitplan des Druckmaschinenherstellers, der sich derzeit im Besitz von MAN und Allianz Capital Partners befindet, doch eher auf einen frühen Termin im kommenden Jahr lauten dürfte. Bislang hatte das Unternehmen beteuert, ein Börsengang stehe lediglich in den nächsten 2 bis 3 Jahren an. So oder so, mit ca. ½ Mrd. Euro wäre ein IPO von MAN Roland in jedem Jahr eines der größeren.

Womöglich orientiert man sich sogar an der Branchenmesse Drupa – und die ist Ende Mai. Ein Problem dürfte aber die wenig beeindruckende Geschäfts- und Kursentwicklung bei den Branchenkollegen Heidelberger Druck und Koenig & Bauer darstellen. MAN Roland dagegen verbuchte 2006 den höchsten Gewinn der Unternehmensgeschichte, während der Umsatz 18 % auf 2,05 Mrd. Euro kletterte.

Die Dresdner Bank, eine Tochter des Mehrheitsaktionärs Allianz, dürfte ihren Platz im Verbund sicher haben. MAN hatte im Sommer 2006 rund zwei Drittel seiner Anteil an Allianz Capital Partners verkauft.