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Anleger mussten in der Folge allerdings Kursverluste hinnehmen. Das Papier fiel eine Stunde nach Handelsbeginn auf 39,15 Euro zurück. Bereits am vergangenen Freitag hatten Gerresheimer mit den betreuenden Banken Credit Suisse und Morgan Stanley den Emissionspreis auf 40 Euro festgesetzt. Durch den Börsengang wurde ein Bruttoerlös von 1,01 Mrd. Euro erzielt. Etwa 55 % dieser Summe fließen an den Finanzinvestor Blackstone, der als bisheriger Alleineigentümer rund 70 % seiner Anteile abgab. Die restlichen etwa 450 Mio. Euro aus der Kapitalerhöhung will Gerresheimer zum Schuldenabbau und für weitere Unternehmenskäufe nutzen.

Mit einem Emissionsvolumen von gut 1 Mrd. Euro war Gerresheimer der bisher größte Börsengang hierzulande im laufenden Jahr. Den Rekord hielt bislang das Telekommunikationsunternehmen Versatel mit 829 Mio. Euro.