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Das britische Gemeinschaftsunternehmen Everything Everywhere (EE), von der Deutschen Telekom gemeinsam mit der französischen Telefongesellschaft Orange als Joint Venture auf dem britischen Markt gegründet, wird vorerst nicht an die Börse gebracht. Dies bestätigte ein Sprecher der Deutschen Telekom gegenüber den Medien. In einer gemeinsamen Erklärung der beiden Mobilfunkkonzerne hieß es: „Nach internen Diskussionen kamen die Gesellschaften nun zu dem Ergebnis, dass der Zeitpunkt nicht stimmt.“

Everything Everywhere hat sich seit der Gründung 2010 nach eigenen Angaben zum führenden Mobilfunkanbieter Großbritanniens entwickelt. Mit mehr als 15.000 Mitarbeitern in 600 Ländern ist das Joint Venture auf Augenhöhe mit der Vodafone Group, der zur Telefónica gehörenden O2 und dem Anbieter Three von Hutchison Whampoa. Mehr als 27 Mio.  Kunden nutzen das Mobilfunk- und Breitbandangebot von EE, Orange und T-Mobile.

Trotz des im vergangenen Jahr geplanten und nun abgeblasenen Börsengangs zeigen sich die Deutsche Telekom und Orange mit der Arbeit des EE-CEO Olaf Swantee sehr zufrieden. Der Wert der britischen Tochter wurde von Analysten zuletzt auf 10 Mrd. EUR geschätzt. Ein IPO sei laut Aussage beiden Eigentümer erst lukrativ genug, „wenn mehr Kunden teurere Produkte des superschnellen Mobilfunkstandards 4G nutzen“.

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