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Nach Kion geht auch der Wohnimmobilienkonzern Deutsche Annington auf die Zielgerade für seinen Börsengang. Wie soeben bekannt wurde, beginnt die Zeichnungsfrist bereits morgen und dauert voraussichtlich bis zum 2. Juli. Die Erstnotiz im Frankfurter Prime Standard soll am 3. Juli erfolgen. Angeboten werden die Aktien innerhalb einer Preisspanne zwischen 18 und 21 EUR.

Das öffentliche Angebot setzt sich aus einer Kapitalerhöhung von bis zu 22,2 Mio. Aktien und 27,4 Mio. Anteilsscheinen aus dem Besitz des Altaktionärs Terra Firma zusammen, der darüber hinaus eine Mehrzuteilungsoption in Höhe von 7,4 Mio. Aktien zur Verfügung stellt. Damit würde sich das gesamte Emissionsvolumen zum Mittelwert der Preisspanne auf rund 1,1 Mrd. EUR belaufen. Das Unternehmen kann mit einem Bruttoerlös aus der Kapitalerhöhung von mindestens 400 Mio. EUR rechnen. Die Marktkapitalisierung beim IPO dürfte dann bei rund 4,3 Mrd. EUR liegen.

Das Bankenkonsortium, das den Börsengang begleitet, wird von J.P. Morgan und Morgan Stanley angeführt. Ebenfalls vertreten sind u.a. die Deutsche Bank, Commerzbank und Berenberg.

Neuer Aufsichtsrat Ebenfalls heute wurde die Besetzung des neuen neunköpfigen Aufsichtsrats der Deutschen Annington bekannt gegeben. Wie das Unternehmen bereits verkündet hatte, wird das Gremium vom ehemaligen E.ON-CEO Dr. Wulf Bernotat geleitet. Weiteres unabhängiges Mitglied ist Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft. Fünf der neun Aufsichtsratsmitglieder stehen in Verbindung zu Terra Firma.

Die Deutsche Annington mit Sitz in Bochum besitzt über 180.000 Wohneinheiten im Wert von 10,4 Mrd. EUR (Stand: 31. März 2013). Die meisten Wohnungen befinden sich in den alten Bundesländern und Berlin.