Am 12. Dezember soll es soweit sein: Cinda Asset Management strebt an die Börse in Hongkong. Es wäre der erste Börsengang einer ‚Bad Bank‘.

Es ist schon ein besonderer Börsenkandidat. Am 12. Dezember will Cinda Asset Management sein Börsendebüt an der Hongkonger Börse feiern. Mit diesem Schritt will der chinesische Staatsfonds, der sich auf faule Kredite spezialisiert hat, bis zu 2,5 Mrd. USD erlösen.  Damit wäre es zugleich das größte IPO in China in diesem Jahr.

Medienberichten zufolge hat bereits eine Gruppe von zehn Investoren, zu denen auch der norwegische Staatsfonds sowie der Hedgefonds Och-Ziff Capital Management Group gehören, ihr Interesse bekundet, bis zu 1,1 Mrd. USD zu investieren. Begleitet wird das IPO u.a. von Bank of America-Merrill Lynch, Goldman Sachs, Morgan Stanley sowie UBS.

Cinda ist eine von vier ‚Bad Banks‘, mit denen die Kreditwirtschaft in China Ende des 20. Jahrhunderts wieder hergestellt wurde. Cinda übernimmt Kredite und kann diese bestenfalls später gewinnbringend verkaufen.

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