Die Transaktion wird von der Concord Effekten AG begleitet. Dies gab das Unternehmen heute bekannt.

Die Münchener übernehmen angeschlagene Unternehmen – meist bis zu 100 % – und betreiben ein aktives Sanierungs- und Restrukturierungsmanagement. Ziel ist es dabei, schon kurzfristig unter neuer Führung die Ertragssituation der Beteiligung erheblich zu verbessern. Eine Spezialisierung auf bestimmte Branchen gibt es nicht, die Probleme vieler Sanierungsfälle sind aber auch oft identisch (zu hohes Working Capital, ausgeuferte Kosten). Das Risiko für die BAVARIA selbst ist dabei überschaubar. Durch die Konstruktion einer Zwischenholding fallen mögliche Verluste der Beteiligung nicht bei der Muttergesellschaft an. Zudem werden weder Ergebnisabführungsverträge abgeschlossen noch Garantien übernommen. Geld verdient die BAVARIA über die monatlich zu entrichtende Konzernumlage und – bei geglückter Sanierung – über die Dividenden. Für eine hohe Profitabilität soll dann der Verkauf der Beteiligung sorgen.

Eine ausführliche Story zum Unternehmen ist auch im GoingPublic Magazin 11/2005 zu finden, das morgen erscheint.

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