Bildnachweis: Deutsche Börse AG .

Dass die gesetzliche Altersvorsorge nicht ausreicht und bei Nullzinsen kein Weg am Kapitalmarkt vorbeiführt, ist inzwischen den meisten Deutschen bewusst. Dennoch waren 2020 laut Deutschem Aktieninstitut (DAI) fünf von sechs Deutschen NICHT in Aktien oder Aktienfonds engagiert. Das DAI spricht dennoch von einem Boom.

Frauen betrifft das Problem insgesamt stärker als Männer, die Gründe bzw. Gaps sind bekannt. Laut einer Studie der BRIGITTE kann nur jede vierte Frau Rücklagen bilden. Und diese 25% engagieren sich eben selten am Kapitalmarkt. Weil sie denken, dass sie dazu viel Geld brauchen, die Börse zu riskant sei, sie sehr viel wissen müssten und sie Beratern nicht trauen.

Lichtblicke: Das Infoangebot für Frauen wächst und wird angenommen, soziale Netzwerke sind voll mit Finanz-Influencerinnen, die gutes Wissen vermitteln, vor allem junge Frauen haben weniger Scheu. Und: Frauen setzen stärker auf Fonds und Sparpläne. 2021+ kann die Ära der Aktionärinnen werden.

 

Über die Autorin:
Edda Vogt, Finanzredakteurin, betreut die Informationskanäle der Deutschen Börse für Anleger*innen und engagiert sich in der Finanzbildung für Frauen.