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Die Aktien der Fenghua SoleTech werden voraussichtlich ab dem 6. November im Regulierten Markt (General Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt, wie der Schuhsolenhersteller mitteilte. Der Handelsbeginn im Regulierten Markt (Parallel Market) der Warschauer Wertpapierbörse ist für den 7. November geplant.

Die Fenghua SoleTech AG und ihre Tochtergesellschaften haben gemeinsam mit ihren Joint Lead Managern einen Platzierungspreis von 10 EUR oder 42,09 Polnischen Zloty für die beim Börsengang angebotenen Aktien festgesetzt. Damit liegt der Emissionspreis am unteren Ende der Preisspanne zwischen 10 und 12 EUR beziehungsweise zwischen 42,09 und 50,51 Polnischen Zloty (PLZ).

Fenghua ist der zweitgrößte Hersteller von Sportschuhsohlen in China
Fenghua ist der zweitgrößte Hersteller von Sportschuhsohlen in China

In Deutschland und Polen hat Fenghua öffentlich insgesamt rund 55.600 Inhaberstückaktien platziert. Somit würde das Unternehmen aus dem Börsengang einen Bruttoemissionserlös von etwa 0,6 Mio. EUR (2,34 Mio. PLZ) erhalten. Knapp 64% der insgesamt platzierten Aktien wurden Privatanlegern zugeteilt. Alle Zeichnungsaufträge zu einem Preis von 10 EUR und darüber erhielten eine volle Zuteilung.

Fenghua plant, den Nettoemissionserlös vor allem zur Kapazitätserweiterung seiner Produktionsanlagen zu verwenden, wie die Verdoppelung der gesamten Bodenfläche der Fabrik von derzeit 1.600 auf 3.000 Quadratmeter.

Fenghua wurde im Jahr 2004 gegründet und produziert im Jinjiang County in der Provinz Fujian, einem führenden Schuhindustriezentrum in China, mehr als 40 Mio. Paar Schuhsohlen pro Jahr. Sie werden sowohl für Leistungssportschuhe als auch für Freizeitschuhe konzipiert. Zielgruppe sind vor allem Schuhhersteller des mittleren und gehobenen Produktsegments in China sowie internationale Marken, wie GoingPublic in der Rubrik IPO im Fokus berichtete.

Der Schuhsolenproduzent ist 2011 und 2012 dynamisch gewachsen, in den vergangenen Jahren dann aber nicht mehr so stark. 2013 stieg der Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahr um 8% auf rund 90 Mio. EUR. Das operative Ergebnis (EBIT) erreichte knapp 25 Mio. EUR. Der Nettogewinn verbesserte sich gegenüber 2012 um 20% auf 18,8 Mio. EUR, was einer Nettogewinnmarge von 20,8% entspricht. Dieser Trend setzte sich in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2014 fort: So erhöhte sich die Nettogewinnmarge in dieser Zeit auf 22,5%.

 

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