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Trotz zunehmender Digitalisierung in der Bankenbranche, setzen viel Deutsche bei ihren Anlagegeschäften eher auf ihren Bankberater als auf Online-Plattformen.

Laut einer aktuellen Umfrage der Sutor Bank informieren sich 41% der Befragten  bei ihrem Bankberater und lassen ihn Transaktionen abschließen, statt auf Online-Geschäfte zurückzugreifen. Internet-Finanzgeschäfte werden von nur 23% der Befragten genutzt. Alarmierend indes: 17% beschäftigen sich nie mit dem Thema Geldanlage und nur jeder Zehnte tut dies täglich.

Die Sutor Bank befragte 250 Teilnehmer, auf welchem Wege sie ihre Anlagegeschäfte tätigen. Quelle: Sutor Bank.
Die Sutor Bank befragte 250 Teilnehmer, auf welchem herkömmlichen Weg sie ihre Anlagegeschäfte tätigen. Quelle: Sutor Bank.

Vertrauen in den Bankberater

Finanzberater genießen als Experten in Sachen Geldanlage einen guten Ruf: So sind die Anleger im Schnitt mehr als zufrieden mit der Qualität der Berater-Leistung: Auf einer Skala von 1 (=sehr unzufrieden) bis 6 (= sehr zufrieden) lag die Bewertung der Beratung durch die Befragten bei insgesamt 4,32. Mehr als die Hälfte (62%) der Befragten hat den Dienst eines Beraters schon einmal in Anspruch genommen. Auf der anderen Seite haben immerhin 38% der Befragten noch nie einen Finanz- oder Bankberater konsultiert.

Persönlicher Kontakt wichtig

Obwohl die Digitalisierung längst auch die Bankenbranche erreicht hat, spielt für viele der Befragten die persönliche Beratung weiterhin eine entscheidende Rolle. Einige Anleger fahren jedoch zweigleisig: Mehr als ein Drittel der Befragten (37 %) erledigen ihre Vermögensanlage sowohl mit Hilfe eines Bankberaters, aber auch eigenständig über das Internet.

Die Sutor Bank hatte im März  bundesweit 250 Menschen – repräsentativ für die Haushalte in Deutschland – in Telefon-Interviews über ihre Einstellung zum Thema Finanzberatung befragt.

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