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Mit Loyalty4Brands soll voraussichtlich Mitte nächsten Jahres eine neuartige Finanzplattform an den Markt kommen, die treue Kunden von ausgewählten Unternehmen langfristig zu Aktionären macht. Im Gespräch mit dem GoingPublic Magazin erklärt Geschäftsführer und Mitbegründer Christoph Will u.a. das Konzept hinter der Idee und wie die Aktionärskultur in Deutschland künftig noch gestärkt werden kann.

Christoph Will, Geschäftsführer Loyalty4Brands GmbH
Christoph Will, Geschäftsführer Loyalty4Brands GmbH

GoingPublic: Herr Will, Sie planen mit Ihrer Finanzplattform  ein neuartiges Konzept zur „Aktien-Vermarktung“. Erklären Sie uns doch bitte kurz die Idee dahinter.

Will: Es gibt die vielfältigsten Initiativen und Programme, um Kunden und Fans nachhaltig an ein Unternehmen zu binden. Damit wollen Unternehmen die Kundenloyalität steigern, engagierte  Markenbotschafter gewinnen oder schlicht die Kauf- oder Nutzungsfrequenz von Produkten und Dienstleistungen erhöhen. Viele dieser Markenführer sind börsennotierte Gesellschaften, die gleichzeitig Maßnahmen zur Verbreiterung der privaten Aktionärsbasis durchführen. Denn die Unternehmen, egal aus welchem Marktsegment, wünschen sich nachvollziehbarerweise eine stärkere Bindung privater Investoren an das eigene Haus und auch ein größeres Engagement wie Teilnahme an Hauptversammlungen oder Stimmverhalten. Wir wollen  diese beiden Richtungen zusammenführen. Heißt, wir planen, aus Kunden und Fans von ausgewählten Unternehmen engagierte und begeisterte Aktionäre zu machen. Dabei setzen wir auf die emotionale Bindung der Kunden und Fans zum jeweiligen Unternehmen und laden sie künftig ein, Teil des Unternehmens zu werden, eben Teil einer Aktionärs-Community. Und nachdem eben gerade Fans und teilweise auch Kunden gewohnt sind, deutlich engagierter mit Marken zu kommunizieren, sind wir davon überzeugt, dass wir hier auch eine ganz andere Art von Aktionären entwickeln, die deutlich aktiver sind und engagierter für ihre Marke einstehen. Und damit hätten wir dann auch wieder den Link zur Kundenbindung. Sie sehen, die Dinge greifen hier eng ineinander.

Worin liegen die Besonderheiten, wenn ich mich künftig dazu entschließe, auf Ihrer geplanten Finanzplattform ein Aktiendepot zu eröffnen – im Vergleich zu herkömmlichen Depots?

Die Kunden und Fans werden in erster Linie digital angesprochen, und so muss auch aus unserer Sicht der Prozess zum eigenen Aktiendepot sein. Wir planen einen komplett digitalen und medienbruchfreien Zugang zum Depot und damit zur Aktie. Bezahlt werden soll dann ebenfalls wie im eCommerce üblich per Kreditkarte, paypal oder über Lastschrift. Der Einstieg soll schon ab 25 EUR möglich sein, allerdings haben wir in unserem Konzept die maximale Anlagehöhe auf monatlich 1.500 EUR begrenzt. Damit wollen wir sicher gehen, dass wir noch über Kunden- und Fan-Commitment und nicht über professionelle Vermögensanlage sprechen. Den Bereich überlassen wir den entsprechenden Profis.

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