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Die CORESTATE Capital Group macht durch eine Reihe an News neuerer Zeit von sich reden. An Bord ist ein guter ­Bekannter aus der Finanzbranche. Das GoingPublic Magazin sprach mit dem seit ziemlich genau einem Jahr amtierenden neuen CEO des Spezialisten für Immobilieninvestmentlösungen, René Parmantier.

GoingPublic: Herr Parmantier, zunächst einmal kurz zu Ihnen persönlich: Man kennt Sie aus demFinanzbereich. Was hat Sie bei CORESTATE gereizt und zu einem Engagement bewogen?

Parmantier: Bereits in meiner Zeit als Bankvorstand spielten Immobilientransaktionen und -finanzierungen eine zentrale Rolle. Ich habe mehr als 25 Jahre Berufs­erfahrung in der Finanzbranche, u.a. über zwölf Jahre als CEO der ODDO SEYDLER BANK AG (vormals Close Brothers Seydler Bank AG). In dieser Zeit habe ich bei mehr als 200 Finanzierungs- und M&A-Trans­aktionen im deutschen Immobiliensektor beraten und mir insbesondere ein umfangreiches persönliches Netzwerk und langjährige Erfahrung im Bereich Private Debt und Equity angeeignet. Entsprechend kannte ich CORESTATE und sein ­Geschäftsmodell gut. Aus meiner Sicht ist CORESTATE ein Solitär in der hiesigen ­Immobilienwirtschaft und ein ungeschliffener Rohdiamant. Als sich mir vor gut ­einem Jahr die Chance bot, hier einzu­steigen, konnte ich deshalb nicht Nein ­sagen. Die Aufgabe hat mich einfach ­gereizt.

Können Sie kurz die Struktur von ­CORESTATE und Ihre verschiedenen Tätigkeitsfelder erläutern?

Wir bieten unseren Kunden komplette ­Investmentlösungen rund um das Thema Immobilie an; sei es Debt oder Equity. ­Dabei managen wir für institutionelle, semiprofessionelle und Privatkunden gleichermaßen die gesamte Wertschöpfung. Das umfasst das Investmentmanagement, Financial Services, Fonds-, Asset- und auch das Property-Management. Was die Assetklassen angeht, sind wir ebenfalls breit aufgestellt und bearbeiten die ­Segmente Büro, Wohnen, Einzelhandel, Hotel und Logistik. In den attrak­tiven ­Segmenten Micro Living und ­Mezzanine-Finanzierungen haben wir eine lukrative und marktführende Stellung.

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Zum dritten Quartal haben Sie gute Zahlen vorlegen können. Wie verlief die Coronazeit und welche Auswirkungen hatte sie, sofern zutreffend?

In Teilsegmenten wie der Hotellerie und dem Einzelhandel hat uns die Pandemie viel Kraft und Arbeit gekostet. Insgesamt sind wir aber sehr ordentlich durch die Krise gekommen. Die aktuell laufende vierte Welle macht uns kaum noch Sorgen, denn wir sind schnell wieder in die Spur gekommen, haben die Weichen neu ­gestellt und blicken sehr optimistisch nach vorn.

Der Aktienkurs entwickelte sich seit 2018 eher wenig erfreulich. Was sind die Hintergründe und damit verbunden natürlich auch die Motivation für Sie persönlich, sich bei CORESTATE zu ­engagieren?

Damit kann niemand zufrieden sein. Aber die Wende scheint geschafft: Wir liegen bereits wieder rund 50% über dem ­Tiefpunkt. Wie Sie wissen, sind meine ­Vorstandskollegen Sebastian Ernst und Johannes Märklin und ich bei CORESTATE mit eigenen Mitteln engagiert – wir halten gemeinsam 9,7% der Aktien. Wir sind ­überzeugt, und werden mit aller Kraft ­daran arbeiten, dass CORESTATE ihr ­Potenzial voll entfalten wird.

Welche Pläne haben Sie mit CORESTATE in den nächsten Quartalen und Jahren?

CORESTATE wird ein wendiges Schnellboot sein, das sich zur Freude unserer Kunden vorausschauend und schnell an Marktchancen und -erfordernisse anpassen kann und wird. Dabei hilft es, eine vollintegrierte Plattform für Real-Estate-Equity- und Real-Estate-Debt-Produkte zu haben. Auch bei ESG und Digitalisierung werden wir vorne mitspielen, immer mit dem festen Blick auf unsere Kunden ­gerichtet. Wir sind für unsere Kunden da und werden, entlang der gesamten Immobilienwertschöpfungskette, immer wieder mit kreativen und maßgeschneiderten ­Lösungen punkten.

Herr Parmantier, vielen Dank für das Update an der neuen Stelle Ihres ­Wirkens.

Über den Autor / die Autoren

Falko Bozicevic ist Mitglied des Redaktionsteams des GoingPublic Magazins sowie verantwortlich für das Portal BondGuide (www.bondguide.de)