Bildnachweis: Air France-KLM.

Die Fluggesellschaft Air France-KLM (www.airfranceklm.com) hat wie geplant eine Kapitalerhöhung zur Rückzahlung von Staatshilfen aus der Corona-Krise erfolgreich durchgeführt. Insgesamt sammelte der Konzern mit der Ausgabe neuer Aktien knapp 2,26 Mrd. EUR ein, wie er heute in Paris mitteilte.

Der Großteil der Summe soll in die Ablösung nachrangiger Anleihen im Umfang von rund 1,7 Mrd. EUR fließen, mit denen der französische Staat der Gesellschaft vor gut einem Jahr unter die Arme gegriffen hatte. Die restlichen Einnahmen sind für den Schuldenabbau bestimmt.

Die Kapitalerhöhung soll nicht die letzte gewesen sein. Das Management um Konzernchef Ben Smith hat sich insgesamt 4 Mrd. EUR zum Ziel gesetzt, um die Hilfsgelder zurückzuzahlen und Air France-KLM finanziell wieder auf gesunde Beine zu stellen.

Im Zuge der Kapitalerhöhung gewann der Konzern auch einen neuen Großaktionär: Die französische Reederei CMA CGM hält nun einen Anteil von 9% am Unternehmen. Der Schritt war Teil eines Deals zum Aufbau einer Zusammenarbeit der beiden Unternehmen im Luftfrachtgeschäft. Die Regierungen von Frankreich und den Niederlanden zogen bei der Kapitalerhöhung mit: Frankreich hält weiterhin 28,6% an Air France-KLM, der Anteil der Niederlande bleibt bei 9,3%.

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Quelle: www.finanzen.net

Air France-KLM S.A. mit Sitz in Paris ist eine der größten Fluggesellschaften Europas. Die Geschäftsbereiche sind in Personenbeförderung, Güterbeförderung, Wartung und andere Tätigkeiten strukturiert. Die Kernkompetenz des Konzerns ist die Durchführung von nationalen und internationalen Passagierflügen und Frachttransporten an mehr als 300 Destinationen in über 100 Länder weltweit mit einer Flotte von über 530 Flugzeugen. Air France-KLM befördert jährlich mehr als 85 Mio. Passagiere und rund 1.2 Mio. Tonnen Fracht. Das Unternehmen entstand im Jahr 2004 durch den Zusammenschluss von Air France und KLM. Die Aktie notiert u.a. an der Euronext Paris und Amsterdam. Aktuelle Marktkapitalisierung: 4,1 Mrd. EUR.