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GoingPublic 5/14

Interview mit Katharina Beyersdorfer, Thorsten Greiten, NetFederation

GoingPublic 5/1432 Die 17. DIRK-Konferenz steht an. Unter dem Motto „Wo spielt künftig die Musik? – Kapitalmärkte am Scheideweg“ wartet ein völlig überarbeitetes Konzept auf die Teilnehmer. Beson- ders das Thema BarCamp ist in Deutschland bislang noch nicht allzu geläufig. Im Interview mit dem GoingPublic Magazin erläutern Katharina Beyersdorfer und Thorsten Greiten das neue interaktive Konferenzformat. GoingPublic: Frau Beyersdorfer, warum ist die Zeit für ein neues Konferenzformat reif? Beyersdorfer: Wie sich in der Welt der Kommunikation mit den sozialen Medien die Kultur vom reinen Senden von Informationen zum Interagieren sämtlicher Gesprächsteil- nehmer wandelt, wandeln sich auch die Bedürfnisse der Konferenzteilnehmer von der Konsumierung sich aneinan- der reihender Frontalvorträge zu aktiver Mitgestaltung. Darum gibt es mehr und mehr neue Konferenzformate, die dynamischer, dezentraler, flexibler und insgesamt aktiver ausgestaltet sind – allen voran das sogenannte BarCamp. GoingPublic: Herr Greiten, was genau ist unter einem Bar- Camp zu verstehen? Greiten: Zu Beginn eines BarCamps schlagen Freiwillige aus dem Teilnehmerkreis eine sog. Session vor. Dies kann ein vorbereiteter Vortrag, aber auch eine Diskussions- runde zu einem aktuellen Thema sein. Wichtig ist, dass die Teilnehmer sich auf Augenhöhe begegnen und ein Dialog stattfindet. Die Sessions werden anfangs auf einer Metaplan- Wand auf die vorhandenen Räume und Zeiten verteilt. Jeder kann sich ad-hoc für eine Session entscheiden. Dazu gehört auch, dass man mittendrin einfach die Session wechselt. So kann insgesamt eine große Anzahl Menschen zu den unterschiedlichsten Themen viel beitragen. GoingPublic: BarCamps sind für viele DIRK-Mitglieder noch Neuland und ein ungewohntes Format. Was hat den DIRK dazu bewogen, ein IR-BarCamp zu veranstalten? Beyersdorfer: Wir haben unser Konferenzkonzept kom- plett überarbeitet und möchten auch neue Eventformate anbieten. Für uns ist es wichtig, die Themenwünsche unserer Mitglieder einzubeziehen, die wir erstmalig online abgefragt haben. Netzwerken ist eines der zentralen Ele- mente der DIRK-Konferenz. Das Knüpfen von Kontakten steht auch im Mittelpunkt eines BarCamps. Darum ist dieses Format für uns ideal. GoingPublic: Gibt es erkennbare Thementrends für das IR-BarCamp? Beyersdorfer: Für eine Einschätzung und einen Überblick der Themenlage haben wir eine Online-Kurzumfrage durchgeführt. Der Rücklauf war überwältigend! Auch hier sieht man, dass wir mit diesem Format genau die Bedürf- nisse unserer Stakeholder treffen. Sowohl klassische IR-Themen, wie HV-Trends oder Berichterstattungstrends, Mittelstandsanleihen oder Finanzmarktregulierung, aber auch exotischeres wie die Zukunft des Tradings wurden genannt. Greiten: Das Gute ist: Wer bei diesem Format das eine macht, muss nicht mehr auf das andere verzichten: Wenn mich eine Fragestellung interessiert, die nicht vorkommt, oder so speziell ist, dass sie eigentlich die Fragestellung zweier weiterer Arbeitsgruppen umfasst, dann mache ich einfach eine dritte Runde auf, die sich danach mit den beiden anderen Gruppen über diese Spezialisierung aus- tauscht. Going Public: Wie begleiten Sie die Veranstaltung kommu- nikativ auch für andere Interessierte? Beyersdorfer: Wir werden das BarCamp über Twitter begleiten. Wir haben den Hashtag „dirk 2014“ eingerichtet, der den Teilnehmern den Rahmen gewährt, sich darunter über Informationen, Gelerntes und in den Workshops Empfundenes auszutauschen. „Das BarCamp lebt vom Input der Teilnehmer“ Interview mit Katharina Beyersdorfer, Referentin der Geschäftsleitung, DIRK, und Thorsten Greiten, Geschäftsführer, NetFederation GmbH DIRKIR-Corner Thorsten GreitenKatharina Beyersdorfer

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