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Fristgerechte Einladung

Nach der Einführung des ARUG 2009 und der Saison 2010 mit ihren Übergangsregelungen haben wir nun zwei Jahre Erfahrung mit dem neuen Fristenregime. Die an vielen Stellen klar geregelte Fristen- bzw. Terminberechnung erfordert in der Praxis doch die eine oder andere Anpassung. Schließlich bestehen bereits hier Anfechtungs- und Nichtigkeitsrisiken.

Das Pflichtangebot gemäss § 35 Abs. 2 WpÜG – ein zahnloser Tiger?

Wer unmittelbar oder mittelbar die Kontrolle (definiert als das Halten von mindestens 30% der Stimmrechte) über eine Aktiengesellschaft erlangt, deren Aktien zum Handel an einem organisierten Markt zugelassen sind, ist gemäß § 35 Abs. 2 WpÜG verpflichtet, allen anderen Aktionären den Erwerb ihrer Aktien anzubieten.

HV-Locations in Baden-Württemberg

Baden-Württemberg zählt zu den wirtschaftlich stärksten Bundesländern. Zwar sind es vornehmlich mittelständische Familienunternehmen, die das Ländle prägen, doch auch zahlreiche große und kleine börsennotierte Firmen sind hier beheimatet

Neue Prospektverordnung und ihre Folgen – Änderungen im WpPG

Als europäische Verordnung gelten die Regelungen der ProspektVO unmittelbar, ohne dass ein Umsetzungsakt des nationalen Gesetzgebers erforderlich ist. Zum 21.07.2018 wurde allerdings eine Öffnungsklausel für die Mitgliedstaaten wirksam, die ein Tätigwerden des deutschen Gesetzgebers erfordert.

Interessenkonflikte im Aufsichtsrat

Die Vorschriften über Interessenkonflikte von Aufsichtsratsmitgliedern werden immer umfangreicher und komplexer. Gerade die jüngsten Änderungen des Deutschen Corporate Governance Kodex (in Kraft getreten am 15. Mai 2012) haben hier noch einmal einige Verschärfungen gebracht. Im Zuge der Vorbereitung des Geschäftsberichts und im Vorfeld der ordentlichen Hauptversammlung ist es wichtig, dass sich börsennotierte Gesellschaften und insbesondere deren Aufsichtsräte hierzu einen Überblick verschaffen. Das gilt sowohl für die Anteilseignerseite des Aufsichtsrats wie auch – in vermindertem Maße – für die Arbeitnehmerseite.

Wer darf wann, wo, wie und wie lange Einsicht nehmen?  

Der Wunsch von Interessierten, in das Teilnehmerverzeichnis Einsicht zu nehmen, sorgt in der Praxis immer wieder für Unsicherheit: „Darf das Teilnehmerverzeichnis rausgegeben werden?“ – „Wer darf reinschauen?“ oder „Muss eine Kopie versendet werden?“ sind die üblichen Fragen.

Spin-off versus Börsengang  

In Deutschland und Österreich hat die Abspaltung (Spin-off) als Strukturalternative zum klassischen Börsengang von Konzerneinheiten in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Die Spin-offs von Siemens/Osram (2013), Immofinanz/Buwog (2014), E.ON/Uniper (2016) sowie die Aufspaltung von Metro/Ceconomy (2017) sind hierfür prominente Beispiele.

Beschlussmängel und ihre Folgen

Ein Hauptversammlungsbeschluss ist „mangelhaft“, wenn er unter Verletzung gesetzlicher oder satzungsrechtlicher Bestimmungen zustande gekommen ist. Gründe für derartige Verstöße gibt es viele und die...

Standpunkt: Die Politik darf das Pflänzchen Aktienkultur nicht zertrampeln

Jüngste Statistiken etwa vom Deutschen Aktieninstitut (DAI) nähren die Zuversicht, dass sich wieder größere Teile der Bevölkerung für die Investition in den Aktienmarkt interessieren,...

Abstimmungsrichtlinien der Proxy Advisors

Verpasste Mehrheiten bei einer HV sind nicht nur peinlich für die Beteiligten, sie können auch akute und lebenswichtige Maßnahmen verhindern. Dies kam in der Praxis durchaus schon vor. Häufig liegt das Scheitern z.B. in einer mangelhaften Erklärung und einer unterlassenen Abstimmung der Tagesordnung mit den Proxy Advisors oder einer suboptimalen Kommunikation mit den Investoren.