Das Pflichtangebot gemäss § 35 Abs. 2 WpÜG – ein zahnloser Tiger?

Wer unmittelbar oder mittelbar die Kontrolle (definiert als das Halten von mindestens 30% der Stimmrechte) über eine Aktiengesellschaft erlangt, deren Aktien zum Handel an einem organisierten Markt zugelassen sind, ist gemäß § 35 Abs. 2 WpÜG verpflichtet, allen anderen Aktionären den Erwerb ihrer Aktien anzubieten.

Investor Relations als Katalysator für gute Unternehmensführung in Zeiten digitaler Vernetzung

Der Investor Relations kommt durch die digitale Vernetzung zunehmend eine eigenständige betriebswirtschaftliche Funktion an der zentralen Kommunikationsschnittstelle von Eigentümern, Management und den restlichen Stakeholdern des Unternehmens zu.

Der Gewinnverwendungsvorschlag

Die Gewinnverteilung an die Aktionäre mittels der Dividende ist Ausdruck des ureigensten Zwecks des Investments in Aktien. Nicht wenige Werte gelten als sog. „Dividendenaktien“, können sich ihre Aktionäre regelmäßig nicht nur an schönen Zahlen,...
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Vertrauensentzug gegenüber einem Vorstand: Anforderungen an die Beschlussfassung

Für das Verhältnis der Aktiengesellschaft zu ihrem Vorstand ist grundsätzlich der Aufsichtsrat zuständig. Er ist zuständig für die Bestellung und die Abberufung des Vorstands, den Abschluss von Anstellungsverträgen und deren Beendigung.

Aktionärsaktivismus – Elliott und andere Drachen

Aktionäre investieren in ein Unternehmen, weil sie sich einen Wertzuwachs ihrer Aktienanlage erhoffen. Die meisten Anleger vertrauen dabei auf die Kompetenz des Managements, um dieses Ziel zu erreichen. Andere Aktionäre versuchen, aktiv Einfluss auf die Geschäftspolitik und teilweise sogar auf die Besetzung der Gremien zu nehmen.
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Aktien shoppen per Kreditkarte  

Das Thema E-Commerce ist zunehmend auch für den Aktienkauf interessant: So beabsichtigt die neu gegründete Finanzplattform LOYALTY4BRANDS noch in der ersten Jahreshälfte 2016 ein neuartiges Konzept zur Vermarktung von Aktien ausgewählter Markenunternehmen anzubieten.

Interessenkonflikte im Aufsichtsrat

Die Vorschriften über Interessenkonflikte von Aufsichtsratsmitgliedern werden immer umfangreicher und komplexer. Gerade die jüngsten Änderungen des Deutschen Corporate Governance Kodex (in Kraft getreten am 15. Mai 2012) haben hier noch einmal einige Verschärfungen gebracht. Im Zuge der Vorbereitung des Geschäftsberichts und im Vorfeld der ordentlichen Hauptversammlung ist es wichtig, dass sich börsennotierte Gesellschaften und insbesondere deren Aufsichtsräte hierzu einen Überblick verschaffen. Das gilt sowohl für die Anteilseignerseite des Aufsichtsrats wie auch – in vermindertem Maße – für die Arbeitnehmerseite.

Wer darf wann, wo, wie und wie lange Einsicht nehmen?  

Der Wunsch von Interessierten, in das Teilnehmerverzeichnis Einsicht zu nehmen, sorgt in der Praxis immer wieder für Unsicherheit: „Darf das Teilnehmerverzeichnis rausgegeben werden?“ – „Wer darf reinschauen?“ oder „Muss eine Kopie versendet werden?“ sind die üblichen Fragen.

Spin-off versus Börsengang  

In Deutschland und Österreich hat die Abspaltung (Spin-off) als Strukturalternative zum klassischen Börsengang von Konzerneinheiten in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Die Spin-offs von Siemens/Osram (2013), Immofinanz/Buwog (2014), E.ON/Uniper (2016) sowie die Aufspaltung von Metro/Ceconomy (2017) sind hierfür prominente Beispiele.
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Die Rolle der Hauptversammlung bei M&A-Transaktionen

Große M&A-Transaktionen wie zuletzt die geplante Fusion des deutschen Gasekonzerns Linde mit dem US-Wettbewerber Praxair oder die von dem Pharma- und Chemiekonzern Bayer angestrebte 66 Mrd. USD schwere Übernahme des US-Saatgutkonzerns Monsanto ließen die Rolle der HV im Rahmen von bedeutsamen M&A-Deals wieder in den Fokus rücken.