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Standpunkt: Die Politik darf das Pflänzchen Aktienkultur nicht zertrampeln

Jüngste Statistiken etwa vom Deutschen Aktieninstitut (DAI) nähren die Zuversicht, dass sich wieder größere Teile der Bevölkerung für die Investition in den Aktienmarkt interessieren,...
Gesetz, Law, Legal, Juristerei, fotolia

Neue Prospektverordnung

Ein wichtiger Baustein der bis Ende 2019 geplanten sogenannten europäischen Kapitalmarktunion, durch die Beschäftigung und Wachstum in der EU gefördert werden sollen, ist die umfassende Überarbeitung des europäischen Prospektrechts.
Gerichtliche Bestellung von Aufsichtsratsmitgliedern bei der KGaA

Marktsondierungen nach den EU-Marktmissbrauchsregelungen

Die Marktsondierung wird durch die ab 3. Juli 2016 geltenden EU-Marktmissbrauchsregelungen erheblich formalisiert. Die Details sind in Art. 11 EU Marktmissbrauchsverordnung (MAR) und Technischen Standards (TS) geregelt, Guidelines kommen noch hinzu. Ziel der Regelungen ist ein sehr formalisierter Prozess, bei dem die Marktteilnehmer umfassende Prüfungs-, Dokumentations- und Nachsorgeregelungen treffen. Sofern die Regelungen ordnungsgemäß eingehalten werden, gilt die (reine) Offenlegung von Insiderinformationen für Marktsondierungen als normale Geschäftstätigkeit und stellt keinen Verstoß gegen Insiderrecht dar.

Der verschmelzungsrechtliche Squeeze-out

Der Gesetzgeber hat mit dem verschmelzungsrechtlichen Squeeze-out nach § 62 UmwG die Möglichkeit geschaffen, die Minderheitsaktionäre bei einer konzerninternen Verschmelzung auszuschließen. Eine Beteiligung von 90% reicht hierzu aus. Die ersten Squeeze-outs nach dem UmwG zeigen allerdings Schwächen und Ungereimtheiten der gesetzlichen Regelung auf. Insbesondere wird deutlich, dass besonderes Augenmerk auf die Dokumentation der Verschmelzung und die zeitliche Planung zu legen ist.
Delisting. nicht gelistet. Urheber: fotolia/www.fotolia.com

Delisting, Hauptversammlung und Squeeze-out  

Das am 25. November 2015 verkündete „Gesetz zur Umsetzung der Transparenzrichtlinie-Änderungsrichtlinie“, mit dem die Transparenzanforderungen von Emittenten im regulierten Markt in Europa weiter harmonisiert wurden, hat auch Konsequenzen für ein Delisting aus dem regulierten Markt.

Führungs- und Aufsichtssysteme der „SE“

Die Europäische Gesellschaft (SE-Societas Europaea) ist nach einem beinahe fünfzigjährigen Verhandlungsmarathon in der Europäischen Union endlich etabliert. Zahlreiche namhafte Unternehmen, wie die Allianz SE, die BASF SE und die Porsche Automobil Holding SE, haben diese Rechtsform bereits gewählt.

Vergütungssysteme als Gegenstand der Hauptversammlung

Die Vergütungen für den Vorstand und den Aufsichtsrat sowie die dahinter stehenden Vergütungssysteme sind Thema auf fast jeder Hauptversammlung. Die Aktionäre haben jedoch nicht nur die Möglichkeit, über Vergütungsfragen zu diskutieren und entsprechende Fragen zu stellen. Die Hauptversammlung ist dazu berufen, im Wege der Beschlussfassung auf die Vergütungssysteme von Vorstand und Aufsichtsrat Einfluss zu nehmen, wobei die hier einschlägigen Kompetenzen in ihrer Reichweite sehr unterschiedlich sind.

Aktivistische Aktionäre: aktiver als je zuvor

thyssenkrupp, Uniper, STADA, OHB – nur wenige Beispiele von deutschen Unternehmen, die in der jüngeren Vergangenheit in das Visier aktivistischer Aktionäre gerieten. Die Einfallstore, die die Aktivisten an Rhein und Ruhr, Nidda und Weser fanden, mögen unterschiedlich sein – belegen aber sämtlich die Qualität und Präsenz aktivistischer Kampagnen in Deutschland.

EuGH-Urteil zum Fall Daimler/Schrempp

Der EuGH hat in seiner Entscheidung „Geltl“ zum Fall Daimler/Schrempp vom 28. Juni 2012 für die Praxis wichtige Fragen zum Insiderrecht entschieden. Bei gestreckten Sachverhalten war es bislang fraglich, ob kurserhebliche Informationen über Zwischenschritte auch dann ad-hoc gemeldet werden müssen, wenn der Eintritt des Endereignisses noch offen ist. Ferner war es umstritten, welcher Grad der Wahrscheinlichkeit bei künftigen Ereignissen erforderlich ist und ob hierbei auch die Erheblichkeit der möglichen Auswirkungen des Ereignisses auf das Unternehmen zu berücksichtigen ist. Die Unternehmenspraxis wird sich aufgrund der Entscheidung in vielen Fällen auf ein früheres Einsetzen des Insiderhandelsverbots und der Ad-hoc-Pflicht einstellen müssen.

Aktien als Akquisitionswährung

  Der Zugang zu Akquisitionsfinanzierungen gestaltet sich als Folge der Finanzkrise gerade für mittelständische Unternehmen weiterhin schwierig. Trotz einer Börsennotierung ist vielfach auch der Zugang...