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Bessere Absicherungen für Anleihegläubiger notwendig?

Echte Sicherheiten waren bei Unternehmensanleihen für den laufenden Geschäftsbetrieb bisher eher selten. Anlegern wurden vielmehr Sonderkündigungsrechte bei bestimmten Ereignissen eingeräumt. Die Qualität und der Umfang solcher Ereignisse waren dabei sehr unterschiedlich. Angesichts der ersten Insolvenzen und Schieflagen von emittierenden Unternehmen fordern Investoren jedoch verstärkt Absicherungen und Sicherheiten.

More & More – Mode-Bond mit leichten Schönheitsfehlern

Das bayrische Modelabel More & More plant, eine Anleihe im Zielvolumen von 13 Mio. EUR im Stuttgarter Bondm zu begeben. Zeichnungsstart ist der 3. Juni. Angesichts des Creditreform-Ratings von B+ erscheint der Kupon von 8,125% noch zu niedrig gewählt. Doch die Mittelstandsanleihen anderer Modemarkenunternehmen haben gezeigt, dass eine Überzeichnung – auch aufgrund des vergleichsweise niedrigen Volumens – dennoch wahrscheinlich ist.

„15 Mio. EUR wären nicht nötig gewesen“

Mit More & More kommt bald ein weiteres Modeunternehmen an den Anleihemarkt. Am 3. Juni beginnt die Zeichnungsfrist für den 5-jährigen Bond. Karl-Heinz Mohr, CEO, Gründer und Gesellschafter der More & More AG, spricht mit dem BondGuide über die Details der Emission.

„Deutlich diversifizierter als viele Wettbewerber“

Die Rickmers Holding GmbH & Cie. KG ist ein international etablierter Anbieter von Dienstleistungen für die Schifffahrtsindustrie. Im Gespräch mit BondGuide erläutern der stellvertretende CEO und CFO Dr. Ignace Van Meenen sowie der stellvertretende CFO Prof. Dr. Mark-Ken Erdmann das Geschäftsmodell und die Vorteile einer Mittelstandsanleihe.

Best Practice für einen nachhaltigen Mittelstandsanleihenmarkt

Das aktuelle Umfeld für die Begebung von Unternehmensanleihen ist so gut wie zuletzt im Herbst 2011. Die Risikoaufschläge für Non-Investmentgrade-Anleihen liegen wieder deutlich unter 4,0% und führen zu einer regen Emissionstätigkeit bei den Mittelstandsanleihen. Bis dato wurden bereits zwölf Mittelstandsanleihen mit einem Volumen von rund 460 Mio. EUR platziert.

Anleihen: „Kannst Du mir was pumpen?“

Anleihen werden für mehr und mehr mittelständische Unternehmen das Finanzierungsmittel der Wahl, wenn sie sich von der vielzitierten „Kreditklemme“ betroffen sehen oder sie ihre Finanzierungsbasis verbreitern möchten. Doch die Begebung einer solchen Anleihe bringt große Herausforderungen mit sich, gerade in der Kommunikation mit Finanzmedien und Investoren – für Mittelständler häufig neue Zielgruppen.

Interview mit Carsten Scholz, Leiter Investorenbetreuung, German Pellets

Der Holzpellets-Hersteller German Pellets ist seit über zwei Jahren mit einer Anleihe im Volumen von 80 Mio. EUR im Stuttgarter Bondm. Im Interview mit dem GoingPublic Magazin erläutert Carsten Scholz, Leiter der Investorenbetreuung, was die Bond-Emission für das Unternehmen, insbesondere die Finanzkommunikation und die Wirkung in der Öffentlichkeit, bedeutet hat.

IPO und IBO

Der Gang an den öffentlichen Kapitalmarkt bedeutet für Emittenten, sich gegenüber einer breiten, anonymen Anlegerschaft und Multiplikatoren (Presse, Analysten) zu öffnen. Für diesen Schritt an die Öffentlichkeit hat sich der Begriff „Going Public“ etabliert, der bis vor wenigen Jahren noch gleichbedeutend für das IPO (Initial Public Offering) bzw. für den Gang an die Börse im Rahmen einer Eigenkapitalmaßnahme verwendet wurde.

2 Jahre Entry Standard für Unternehmensanleihen

Seit nunmehr drei Jahren existiert das Konzept der börsennotierten Mittelstandsanleihe, das im Mai 2010 mit dem Stuttgarter Bondm startete und aktuell (Stand: 15. April) mit den vier hinzugekommenen Börsenplätzen auf ein Anleihevolumen von über 3,3 Mrd. EUR oder 80 Anleiheemissionen gewachsen ist.

Anleihekommunikation – Widerstreit der Disziplinen

In den vergangenen Jahren erlebten Unternehmensanleihen eine so nicht zu erwartende Renaissance. Sowohl die Liquidität in den Märkten als auch die Suche nach attraktiven Alternativen zu Staatsanleihen und Aktien haben diese Assetklasse wieder interessant gemacht. Viele potenzielle Emittenten evaluieren derzeit den Markt. Dabei stehen sie in vielerlei Hinsicht vor Herausforderungen und sehen sich unter anderem konfrontiert mit dem Spagat zwischen der Kommunikation mit und dem Werben um Investoren einerseits und den Restriktionen, die ein Wertpapierprospekt mit sich bringt, andererseits.

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