Kein Protektionismus, bitte

Protektionismus unter dem Deckmäntelchen der Finanzkrise? Das scheint die Stoßrichtung beim Vorschlag des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy zu sein, der sich für Staatsfonds ausgesprochen hat, die in europäische Schlüsselindustrien investieren sollen. Hoffentlich wird die Idee schnell weggekärchert.

Vorauseilende Vorverurteilung

Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy holzt ebenso inbrünstig wie ausdauernd gegen die EZB. Ganz offenbar fürchtet er, dass sein Land auf Sicht bescheidende Wachstumsraten beibehalten wird. Da lockt natürlich eine vorauseilende Vorverurteilung der Währungshüter.

Jetzt gilt’s

von Dr. Hans-Gert Mayrose, Vorstand, Gesco AG, einer Beteiligungsgesellschaft, die sich auf den langfristigen Erwerb mittelständischer Industrieunternehmen im Rahmen von Nachfolgeregelungen spezialisiert hat, über das Standing von Banken zum Deutschen Mittelstand im Zuge der Kreditkrise.

Was von der Steueroase übrig blieb

Das Weltfinanzsystem steht vor tiefgreifenden Umbrüchen. Auch wenn Wörter wie „Kontrolle“ oder „Aufsicht“ derzeit eine Nuance zu häufig fallen: In einem Bereich kann die Umgestaltung gar nicht drastisch genug ausfallen, und zwar beim Austrocknen so genannter Steueroasen.

Big Brother für Software

Sie werden ständig bekämpft und sind trotzdem unvermeidbare Begleiter jedes größeren Softwarepaketes: Fehler, die das Programm zum Absturz bringen oder die Funktionsfähigkeit beeinträchtigen.

Im Sinne Europas

Mit Freude und Nachdruck versuchen die Regierungen Deutschlands und Frankreichs beinahe bei jeder Gelegenheit den Eindruck zu vermitteln, geschlossen mit einer Stimme zu sprechen. Daß dies nur im Allgemeinen gelingt und oft im Stadium Floskel-behafteter Phrasenklopferei hängen bleibt, belegt der Fall Alstom.

ACT der Verzweiflung

Nach zahlreichen merkwürdigen Kursbewegungen an der Wall Street kann man sich eines altbekannten Gedankens nicht erwehren: Existiert vielleicht doch so etwas wie ein Anti-Crash-Team (ACT), und wenn ja, wo bleibt es?

Erwartungshaltung der Emittenten

Die Preisvorstellungen der Emittenten sollen teilweise noch immer sehr hoch sein, wie man aus der Financial Community immer wieder hört. Einige potentielle IPOs sollen sogar daran scheitern. Ein beliebter „Trick“ ist dabei auch einfach das Warten auf ein besseres Kapitalmarktumfeld...

Suche nach Schuldigen

Auf der Suche nach den Schuldigen für die aktuelle Finanzkrise im Zuge des Subprime-Bewertungsbedarfes sind die Banken schnell fündig geworden: Die Ratingagenturen sollen Risiken falsch eingeschätzt haben. Doch das ist – wenn überhaupt – nur ein Teil der Wahrheit.

Krise? Welche Krise?

Überall wird derzeit über die große Krise geredet. Doch im historischen Maß ist der Gegenwart eigentlich nicht unbedingt Krisenhaftes anzusehen. Die Stimmung scheint weit schlechter als die Lage zu sein.

 

 

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