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Der Krise zum Trotz

Die wirtschaftliche Situation ist nach wie vor aufgewühlt. Wer würde da vermuten, dass sich just in dieser Zeit scheinbar altruistische Themen immer stärker auf den Unternehmensagenden finden?

Helfen verboten

Einem Anderen helfen, sich gegenseitig unterstützen, das sind normalerweise gern gesehene Tugenden. Nur an der Wall Street wurde diese Handlungsmaxime etwas überstrapaziert – wie New Yorks Staatsanwalt Eliot Spitzer in seinem jüngsten Fall aufgedeckt hat.

Mit Sicherheit an die Wall Street

Zu Beginn seiner Amtszeit als Bürgermeister von New York gingen die Meinungen über ihn weit auseinander. Spätestens aber seit den Anschlägen auf das World Trade Center gilt Rudolph Giuliani als der „Held des 11. September“ – und weiß das jetzt auch an der Wall Street in bare Münze umzuwandeln.

Blackbox

So ein Börsengang hat ganz schön lästige Folgen. Zum Beispiel, dass man Quartalsverluste kommunizieren muss. Eine ganz neue Erfahrung für ein Unternehmen wie Blackstone. Entsprechend dünnhäutig sind die Reaktionen auf Nachfragen.

Was von der Steueroase übrig blieb

Das Weltfinanzsystem steht vor tiefgreifenden Umbrüchen. Auch wenn Wörter wie „Kontrolle“ oder „Aufsicht“ derzeit eine Nuance zu häufig fallen: In einem Bereich kann die Umgestaltung gar nicht drastisch genug ausfallen, und zwar beim Austrocknen so genannter Steueroasen.

Spending works

Die Noch-US-Regierung gibt eigentlich nicht vorhandene Gelder mit vollen Händen aus. Steuersenkungen und Budget-Erhöhungen vertragen sich jedoch nicht sonderlich. Bei jedem anderen Land wäre längst der IWF eingeschritten.

Gehupft wie zurückgetreten

Als Deutsche Bank-Aufsichtsratschef Rolf E. Breuer seinen Rücktritt avisierte, machte der Kurs einen Freudensprung. Den seinerzeitigen Rückzug von Daimler-Chef Jürgen Schrempp quittierte die Börse ebenfalls mit sattem Kurshupfer, und nach dem Abgang von Werner Seifert erklomm die Börsenaktie gar ein Allzeithoch.

Erntezeit

Aktives Fondsmanagement musste in jüngerer Vergangenheit viel Kritik über sich ergehen lassen: Die erwirtschafteten Renditen seien zu mager, die Kosten zu hoch, und nachdem die Performance 2008 zu allem Übel auch noch ins Minus abglitt, lag die Reputation der Branche endgültig im Argen.

Riiiisiko

Sein Vermögen durch Aktien zu mehren war nie von der Gefahr von Verlusten, auch herben, befreit. Aktuell benötigen Anleger allerdings besonders starke Nerven. Oder um mit dem legendären Wim Thoelke zu sprechen: Es herrscht „Riiiiisiko.“

GoingPublic Kolumne: Neue Wahrheiten

Die Globalisierung besitzt zahllose Facetten. Unter anderem müssen vermeintlich ewig währende ökonomische Kausalitäten auf den Prüfstand gestellt werden. Und in der Folge vielleicht Investitionsentscheidungen.