Der Softwareanbieter Serviceware strebt in Kürze in den Prime Standard: Das Angebot umfasst 2,5 Mio. neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung und 720.000 bestehende Aktien der Altaktionäre zuzüglich einer Greenshoe-Option von 483.000 Aktien. Die Zeichnungsfrist läuft bereits seit heute.

Die Preisspanne wurde auf 22,50 EUR bis 27,50 EUR pro Aktie festgesetzt – der endgültige Angebotspreis und das endgültige Emissionsvolumen werden mittels Bookbuilding-Verfahrens ermittelt und voraussichtlich am 18. April 2018 festgelegt. Der Streubesitz wird nach dem Börsengang bei rund 35% liegen.

Unter der Annahme, dass alle angebotenen Aktien voll platziert werden, wird das Platzierungsvolumen voraussichtlich zwischen 83,3 Mio. EUR und 101,8 Mio. EUR liegen, woraus Serviceware einen Bruttoemissionserlös von 56,3 Mio. EUR bis 68,8 Mio. EUR erzielen würde.

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Die Gesellschaft beabsichtigt, den Mittelzufluss zur Wachstumsfinanzierung durch Akquisitionen, weitere Internationalisierung sowie den Ausbau des Vertriebs zur verstärkten Adressierung von Großunternehmen zu verwenden. Die MarketCap wird nach dem IPO voraussichtlich zwischen 236,3 Mio. EUR und 288,8 Mio. EUR betragen.

Als Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners fungieren die Commerzbank und Hauck & Aufhäuser bei der Transaktion.

Im vergangenen Jahr erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 44, 3 Mio. EUR, bei einem EBIT von 5,6 Mio. EUR.

Die Bad Camberger bieten Softwarelösungen zur Digitalisierung und Automatisierung von Serviceprozessen an und zählen u.a. nach eigenen Angaben neun DAX-Unternehmen sowie vier der sieben größten deutschen Unternehmen zu ihren Kunden. Ende des Geschäftsjahres 2016/17 beschäftigte Serviceware 285 Mitarbeiter.

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