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Medizintechnik-Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit marktreifen Produkten oder Technologien stehen auch wieder im Blickfeld des neuen Fonds SHS IV. Kürzlich meldete die in Tübingen beheimatete SHS Beteiligungsgesellschaft, die im Segment Wachstumsfinanzierung eines der ersten Unternehmen ist, das nach der AIFM-(Alternative Investment Fonds Manager)-Richtlinie registriert ist, das erfolgreiche „First Closing“ ihres vierten Fonds. Vom Zielvolumen, das bei 100 Mio. EUR liegt, konnten bereits 56 Mio. EUR von diversen Investoren eingeworben werden. 50 Prozent der im SHS IV investierten Anleger waren laut SHS bereits in einem der drei Vorgänger Fonds investiert. Darüber hinaus konnten aber auch Investoren aus dem Umfeld von Versorgungswerken, bzw., Pensionskassen und Family Offices gewonnen werden.

Dass an Investoren kein Mangel besteht, dürfte daran liegen, dass die Medizintechnik nach wie vor zu den globalen Wachstumsmärkten zählt. Die alternden Bevölkerungsstrukturen, die Fortschritte in der Telemedizin sowie der Kostendruck in den Gesundheitssystemen wird die Medizintechnik auch weiterhin interessant für Investoren machen. Auch der wachsende Wohlstand in den Schwellenländern, ausgelöst durch die Globalisierung, geht mit einer Zunahme des Interesses an innovativer Medizin einher und führt zu weiterem Wachstum in der Branche. Die Medizintechnik bietet deshalb im Vergleich mit vielen anderen Branchen immer noch überproportionale Renditen, das macht sie für Investoren auf der ganzen Welt interessant.

Die frischen Mittel sollen ausgewählten Medizintechnikunternehmen aus der DACH-Region nun zu einer beschleunigten Etablierung ihrer Produkte am Markt verhelfen. Laut Presseerklärung richtet SHS den Fokus hierbei auf medizintechnische Innovationen, die Patienten einen Behandlungsvorteil ermöglichen. Auch Produkte, die einen kostengünstigeren Zugang zu neuartigen medizinischen Therapien ermöglichen, will man bei SHS durch Finanzierung vorantreiben. Angedacht sind zwei bis vier Beteiligungen pro Jahr, so SHS-Partner André Zimmermann in der Presseerklärung. Zuletzt hat der Wachstumsinvestor aus Tübingen erfolgreich in Unternehmen wie die Phenox GmbH, die Produkte zur Schlaganfalltherapie produziert, oder die numares GmbH, die das MRT als neuartiges Diagnostikum nutzt, investiert.

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