Bisher wurden die Aktien der Biofrontera AG im regulierten Markt im Segment „General Standard“ in Frankfurt gehandelt. Mit der Zustimmung des Aufsichtsrats hat die Leverkusener Biofrontera AG am Dienstag einen Wechsel in den Prime Standard der deutschen Börse beschlossen. Demnächst soll der Antrag für das Listing im Prime Standard an der Frankfurter Wertpapierbörse gestellt werden. Damit werden für Biofrontera weitere Anforderungen hinsichtlich der Transparenz fällig, die aber Vorteile für Anleger und potenzielle Investoren bieten.

biofronteraDarüber hinaus plant Biofrontera seine Aktien demnächst auch an der London Stock Exchange zu listen. Der Zugang zum Alternative Investment Markt (AIM) der Londoner Börse ermöglicht dem Unternehmen einen besseren Zugang zum Kapitalmarkt als das alleinige Listing an der deutschen Börse dies vermag. Mit dem zusätzlichen Listing in London kommt Biofrontera den in Großbritannien ansässigen institutionellen Investoren entgegen. Diese hatten ein Listing an der Londoner Börse als Voraussetzung für eine Beteiligung an Biofrontera angeführt. Das Listing an der AIM wird laut Biofrontera vom Investmenthaus FinnCap in London begleitet. FinnCap soll künftig, so Biofrontera, auch als nominierter Berater und Broker (Nominated Adviser and Broker) für den Aktienhandel an der Londoner Börse fungieren.

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