Das Jenaer Biotech-Unternehmen Inflarx strebt an die New Yorker Nasdaq. Das gab das Beratungshaus Renaissance Capital bekannt. Demnach soll der geplante IPO rund 86 Mio. USD in die Kassen des Spezialisten für die Antikörper-Entwicklung einspielen. Über eine Serie-D-Finanzierungsrunde hatte Inflarx zunächst 30 Mio. USD eingeworben.

Aktien im Wert von 25 Mio. USD veräußert

Nähere Angaben zur geplanten Preisspanne machte das Beratungshaus nicht. Zu den Investoren der aktuellen Finanzierungsrunde gehören Bain Capital Life Sciences, Cormorant Asset Management und RA Capital Management. Zudem wurden Aktien im Wert von rund 25 Mio. USD veräußert, so dass einige frühe Investoren einen gelungenen Exit feiern konnten.

Antikörper gegen Entzündungserkrankungen

Inflarx entwickelt Antikörper für den therapeutischen Einsatz bei Entzündungserkrankungen. Der Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich akuter lebensbedrohlicher Entzündungen sowie im Bereich chronischer Entzündungserkrankungen und Autoimmunerkrankungen. Der führende Produktkandidat, der monoklonale First-in-class-Antikörper IFX-1 gegen C5a, befindet sich in der klinischen Phase II. IFX-1 ist der erste monoklonale anti-C5a-Antikörper, der klinische Studien erreicht hat.

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Im Sommer vergangenen Jahres hatte eine Serie-C-Finanzierungsrunde rund 31 Mio. EUR eingebracht. Das nun eingeworbene Kapital soll nach Informationen von Inflarx vor allem die klinische Entwicklung von IFX-1 absichern. Zudem sollen neue präklinische Projekte angeschoben werden.

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