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Der Immobilienkonzern GSW legte heute seine letzten Quartalszahlen vor der Übernahme durch die Deutsche Wohnen vor. In den ersten drei Quartalen profierten die Berliner vor allem von höheren Mieteinnahmen.

In den ersten neun Monaten stieg das Ergebnis aus Vermietung und Verpachtung um 12% auf fast 136 Mio. EUR. Wesentliche Gründe für diese positive Entwicklung waren neben dem Erwerb von rund 7.000 Wohnungen auch höhere Mieteinnahmen sowie eine geringe Leerstandsquote, wie das Unternehmen mitteilte. Beim EBITDA ohne Sondereffekte und Verkäufe legte der im MDax gelistete Immobilienkonzern von 100,7 Mio. auf fast 114 Mio. EUR zu und steigerte seinen Gewinn um rund 21% auf 49,3 Mio. EUR. Auch die in der Immobilienbranche wichtige Kennzahl FFO I stieg von 50 Mio. im Vorjahreszeitraum um 25% auf 62,5 Mio. EUR.

Hinsichtlich des weiteren Jahresverlaufs zeigen sich die Berliner weiter zuversichtlich und gehen von steigenden Mieteinnahmen aus. Zudem bestätigte GSW seine Prognose für das Gesamtjahr, einen FFO I zwischen 73 und 78 Mio. EUR zu erzielen.

Dies waren die letzten Zahlen, die GSW als eigenständiges Immobilienunternehmen vorgelegt hat. Bereits in ein paar Wochen könnte die Übernahme durch die Deutsche Wohnen, die im Sommer ihr Übernahmeangebot unterbreitet hat, abgeschlossen sein. Bisher konnte sich Deutsche Wohnen rund 78% der GSW-Anteile sichern.

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