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Traditionell beginnt mit dem Jahr 2016 in China das Jahr des Affen. Und ebenso wie dieses flinke Tier machen die Kurse ebenfalls Sprünge durch das Geäst der Finanzmärkte. Diese Entwicklungen sind jedoch für viele Anleger wenig spaßig, so dass die meisten froh sein dürften, dass die erste Handelswoche des Jahres vorüber gegangen ist. Denn die hatte es schon in sich.

Aus China kommen keine weiteren Schreckensmeldungen mehr und eine leichte Erholung bei den Indizes ist zu beobachten, so dass diese heute wieder zulegten. Dies ist umso erfreulicher, denn die chinesische Börsenaufsicht, nachdem der Handel wegen massiver Kursturbulenzen bereits zweimal diese Woche automatisch beendet wurde, hat die zu Wochenbeginn eingeführte Notbremse zur Verhinderung starker Verluste wieder aufgehoben.

Ein kurzer Rückblick: Im Dezember fielen die chinesischen Devisenreserven um rund 108 Mrd. USD auf knapp 3,33 Bio. USD, für das Gesamtjahr 2015 wurde ein Rückgang um rund 513 Mrd. verzeichnet.

Die Auslandschulden betrugen Ende des dritten Quartals 2015 rund 804 Mrd. USD ,was einen Rückgang von gut 11% zum Höchststand aus 2014 entspricht. Die Fed-Zinspolitik könnte zudem aufgrund der Wechselkursrisiken zu weiteren Turbulenzen am chinesischen Finanzmarkt führen.

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