Zwei internationale Studien untersuchten kürzlich die Rolle von sozialen Netzwerken in der IR-Arbeit. Eine Untersuchung konzentrierte sich darauf, wie die IR-Abteilungen welche Plattformen zu nutzen. Die andere Studie beschäftigte sich mit der Wahrnehmung von Investoren und Fachmedien.

Der Internet-Dienstleister Q4 Web Systems fand in seiner Studie heraus, dass Twitter das für IR-Zwecke am meisten genutzte soziale Netzwerk ist. 72% der untersuchten Unternehmen sind mit IR-Inhalten bei dem Kurznachrichtendienst vertreten. Facebook folgt mit 45% erst auf dem dritten Platz hinter SlideShare. Hier geht es zur kompletten Studie.

Wie die Social-Media-Aktivitäten bei den wichtigen IR-Zielgruppen Investoren und Fachmedien ankommt, untersuchte die Finanzkommunikationsagentur FTI Consulting. Ein zentrales Ergebnis: Beide Gruppen halten Social Media für einen durchaus wichtigen Kanal für Finanznachrichten, sind aber nicht unbedingt in der Lage, für sie wichtige Unternehmensinformationen auch im Internet aufzustöbern. Mehr lesen.

Ein Großteil der von FTI befragen Investoren (80%) rechnet zudem damit, dass die besonders aktivistischen und kritischen Vertreter unter ihnen soziale Medien künftig verstärkt nutzen werden, um Unternehmen beeinflussen. Nur 11% glauben allerdings, dass die Unternehmen in der Lage sind angemessen darauf zu reagieren. Mehr Infos.

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