Die „Fußball-Aktien“ von SpVgg Unterhaching können ab heute über die Börse München gezeichnet werden.

Die Aktien sind zu einem Festpreis von 8,10 EUR erhältlich. Die 954.365 nennwertlosen Namensaktien stammen aus einer Kapitalerhöhung, das Emissionsvolumen beläuft sich damit auf bis zu 7,7 Mio. EUR. Die Zeichnungsfrist endet – vorbehaltlich einer vorzeitigen Schließung – am 26.Juli; erster Handelstag soll am 30. Juli sein. Ab da sind die Aktien im Mittelstandssegment m:access der Börse München notiert.

Der Emissionserlös soll für die nächsten drei Jahre Planungssicherheit für den Fußballverein garantieren, um in diesem Zeitrahmen in die 2. Bundesliga aufzusteigen. Denn während der sportliche Abstand zwischen der 2. und 3. Liga nur gering ist, sei der finanzielle bedeutend: Allein die TV-Einnahmen würden sich verzehnfachen, aber auch die Einnahmen aus Ticket-Verkäufen und Sponsoring würden sich erheblich steigern. Unterhaching will deshalb in das Nachwuchsleistungszentrum, in das Stadion und in den Kader investieren.

Der Verein wird nach dem Börsengang mindestens 50% der Aktien halten. Außerdem ist er 100%-iger Gesellschafter der Haching Verwaltungs GmbH. Diese ist alleinige persönlich haftende Gesellschafterin („Komplementärin“) der Spielvereinigung Unterhaching Fußball GmbH & Co. KGaA und übt damit die Geschäftsführung aus.

Eine ausführlichere Analyse des Unterhaching-Börsengangs folgt in Kürze.

Nachweis Titelfoto: Sven Leifer/www.spvggunterhaching.de

Über den Autor

Svenja Liebig ist Redakteurin des GoingPublic Magazins sowie verantwortlich für goingpublic.de