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Der Onlinemodehändler Zalando strebt laut aktueller Pressemitteilung noch im zweiten Halbjahr dieses Jahres eine Notierung im Prime Standard der Frankfurter Börse an. Das Unternehmen plane die Ausgabe neuer Aktien aus einer Kapitalerhöhung, wobei 10 bis 11% des Eigenkapitals platziert werden.

„Der Gang an die Börse ist der nächste logische Schritt in der Entwicklung von Zalando, da er uns – über die Aufnahme von Eigenkapital hinaus – die nötige Flexibilität gibt, um unsere langfristigen Wachstumsambitionen weiterzuverfolgen“, betont Rubin Ritter, Mitglied des Vorstands von Zalando.

Alle bestehenden Zalando-Gesellschafter behalten ihre Anteile; zu diesen zählen u.a. Investment AB Kinnevik (36%), Global Founders (17%), Anders Holch Povlsen (10%), DST Europe (8%) und Holtzbrinck Ventures (8%).

Als Konsortialführer agieren Morgan Stanley Goldman Sachs und Credit Suisse sowie die Deutsche Bank und J.P. Morgan. Jefferies und Stifel Nicolaus Europe übernehmen die Rolle der Co-Lead Manager.

Nach diesem Soft Announcement („Intention to float“) dürfte die Einladung zur IPO-Pressekonferenz erfahrungsgemäß kurzfristig erfolgen. Höchstwahrscheinlich in den nächsten Tagen schon begänne dann die Zeichnungsfrist.

Erst im Juli hatte Zalando einen Kredit über 200 Mio. EUR mit einer Laufzeit von fünf Jahren abgeschlossen. Neben Zalando wird auch in diesem Jahr noch der Börsengang von Rocket Internet, was ebenfalls aus dem Portfolio der Samwer-Brüder stammt, erwartet.

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