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Deutsche Biotech IPOs seit 2013
Deutsche Biotech IPOs seit 2013

Auch das Spannungsfeld zwischen Kapitalmarktrecht und Gesellschaftsrecht ist nicht zu unterschätzen, sofern nicht beides demselben Rechtsraum entspringt. Und was nicht vergessen werden sollte: Auch internationale Investoren kaufen deutsche Aktien – zwischenzeitlich befinden sich nach einer Analyse des DAI die DAX-Unternehmen seit einiger Zeit schon mehrheitlich in ausländischer Hand. Demgegenüber bleibt ein deutscher Emittent im Ausland immer ein deutscher Emittent. Und der Börsenplatz ist nicht mehr oder weniger als der Sitz einer Institution, an der im Anschluss an den IPO der Sekundärmarkthandel der Aktien stattfindet.

Was dabei zu beachten ist? Man muss bereit sein, über den Tellerrand hinauszusehen und teilweise auch scheinbar vorgegebene Pfade zu verlassen. So bestand bei BRAIN ein wesentlicher Erfolgsfaktor darin, sich nicht nur auf institutionelle Adressen zu verlassen, sondern auch Privatanleger frühzeitig und gezielt anzusprechen. Mit einer zeitlich ausgedehnten, umfangreichen Kommunikationsstrategie und unterschiedlichen Zeichnungsmöglichkeiten gelang es, den Anteil der Privatanleger bei ca. 19% der Emission von 32,4 Mio. EUR anzusiedeln – gegenüber einem „üblichen“ Anteil von 1% in Deutschland! Das sollten attraktive Unternehmen mit bekannten Marken in ihrem Emissionskonzept überlegen, da institutionelle deutsche Anleger nur ein Drittel des institutionellen Emissionsvolumens zeichnen.

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Die GoingPublic Redaktion informiert über alle Börsengänge, Being Public, Investor Relations, Tax & Legal, Themen und Trends rund um die Hauptversammlung sowie Technologie – Finanzierung – Investment in den Lebenswissenschaften.

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