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VAT, ein nach eigenen Angaben weltweit führender Hersteller von technischen Vakuumventilen, macht Ernst in Sachen Börsengang: Am 14. April soll das IPO des aus dem Rheintal stammenden Unternehmen über die Bühne gebracht werden. Erlöst werden sollen mit der geplanten Emission zwischen 538 und 635 Mio. CHF – damit wäre das IPO das bislang größte in Europa in diesem Jahr. Die MarketCap des Unternehmens wird auf 1,5 Mrd. EUR geschätzt.

Im letzten Jahr steigerte das Unternehmen seinen Nettoumsatz um 13% auf 411 Mio. CHF und beschäftigt derzeit knapp 2.000 Mitarbeiter. Begleitet werden soll das IPO von UBS und Credit Suisse als Joint Global Coordinator und Joint Bookrunners sowie von J.P. Morgan als Joint Bookrunner. Bank Vontobel und Berenberg treten als Co-Lead Managers auf, ergänzt durch die St. Galler Kantonalbank als Selling Agent.

Durch den Börsengang soll in erster Linie die Aktionärsstruktur von VAT verbreitert werden: Demnach wollen die der derzeit bestehenden Aktionäre – primär wären das die Fonds der beiden Finanzinvestoren Partners Group und Capvis Equity Partners – ihre Anteile verkaufen, hieß es in den Medien.

Der Stellenwert von VAT ist in der entsprechenden Branche nicht unbedeutend: Laut Schätzungen hat VAT  einen weltweiten Marktanteil von mehr als 40%. Wer also unter Vakuumbedingungen produzieren will, kommt kaum an den Ventilen der Gruppe vorbei.

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