Nachdem der Angebotszeitraum für die Zeichnung von VARTA-Aktien verkürzt und gestern geschlossen wurde, debütierte der Batteriehersteller heute erfolgreich an der Börse: So lag der erste Preis bei 24,25 EUR und damit 40% über dem Emissionspreis von 17,50 EUR.  

In "VARTA2" gehüllt - der Bulle vor der Frankfurter Börse
In „VARTA“ gehüllt – der Bulle vor der Frankfurter Börse

Insgesamt wurden 13,3 Mio. Aktien platziert – davon wurden 8,6 Mio. Aktien neu ausgegeben. Für die Gesellschaft ergeben sich demnach Bruttoerlöse von 150,5 Mio. EUR. Zudem stammen weitere 3 Mio. Altaktien aus dem Bestand der Montana Tech, die diese Aktien über ihre Tochtergesellschaft VGG verkauft. Weitere rund 1,7 Mio. Altaktien aus dem Bestand der VGG wurden im Rahmen einer Mehrzuteilungsoption zugeteilt.

Das gesamte Platzierungsvolumen, einschließlich Mehrzuteilungen, beträgt demnach rund 233,5 Mio. EUR, der Streubesitz wird bei vollständiger Ausübung der Greenshoe-Option bei rund 35% liegen. Die Marktkapitalisierung liegt bei Beginn der Handelsaufnahme bei etwa 669 Mio. EUR.

„Dies ist ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung der VARTA. Unsere Erfolgsgeschichte und die Aussichten unseres Unternehmens haben die Investoren überzeugt – so sehr sogar, dass wir nach nur einer Woche die Bücher schließen konnten“, betont Herbert Schein, CEO der VARTA AG.

Für den Börsengang agierte das Bankhaus Berenberg als Sole Global Coordinator; zusammen mit der UniCredit Bank als Joint Bookrunner.

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