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SNP-Konzernchef und Unternehmensgründer Andreas Schneider-Neureither ist tot. Er sei in der Nacht auf den 2. November im Alter von 56 Jahren verstorben, wie das Unternehmen am Montag in Heidelberg mitteilte. Der Manager hinterlässt den Angaben zufolge seine Ehefrau und vier Kinder.

Medienberichten zufolge starb Schneider-Neureither an einem anaphylaktischen Schock. Das ist eine schwere Form der allergischen Reaktion, die den ganzen Körper erfassen kann.

Über Andreas Schneider-Neureither wird gesagt, dass er den Softwareanbieter und IT-Berater SNP gerne als seine Familie bezeichnet hat. Dass er selbst als Chef stets nahbar war. Und dass er lieber Unternehmer als Physik-Professor geworden ist, weil man so mehr bewirken kann. 

Für Nachfolgedebatten sei es zu früh, erklärte ein Sprecher. SNP sei aber in der Führungsriege gut aufgestellt. In der vergangenen Woche hatte SNP nach einer Umsatzsteigerung im dritten Quartal die Jahresziele bestätigt.

SNP (Schneider-Neureither & Partner SE) wurde 1994 gegründet. Weltweit beschäftigt das Unternehmen rund 1500 Mitarbeiter, davon 350 am Stammsitz Heidelberg. Die Kunden kommen vorrangig aus den Branchen Automobil, Öl und Gas, Chemie, Maschinenbau und Dienstleistungen.