Dank der sechs im vergangenen Jahr getätigten Mega-Deals mit einem Volumen über 1 Mrd. EUR, stieg der Gesamtwert der Deals in Deutschland mit bekanntem Transaktionswert 2013 beachtlich gegenüber dem Vorjahr an. Allein die abgeschlossenen sechs Deals brachten es auf ein Volumen von über 16 Mrd. EUR. Das höchste Dealvolumen steuerte hierbei die Vodafone Group PLC herbei, welche als strategischer Investor die Kabel Deutschland Holding AG für fast 6 Mrd. EUR kaufte.

Allein dem gestiegenen Transaktionsgesamtwert ist es zu verdanken, dass auch der durchschnittliche Transaktionswert für alle Deals mit bekanntem Wert leicht gegenüber dem Vorjahr zulegte. Denn insgesamt wurden 2013 deutlich weniger Deals geschlossen, bei denen deutsche Targets von internationalen Investoren übernommen wurden als noch im Vorjahr.

Die rückläufige Dealquote lässt sich speziell bei Transaktionen mit Investoren aus den BRIC-Staaten ausmachen: So lag die regionale Verteilung der Deals nach Anzahl nur noch bei 27% gegenüber 33% im Jahr 2012 und 31% im Jahr 2011. Begründend für das Schrumpfen der Deal-Volumina in 2013, verglichen mit den Vorjahren, weist die Studie darauf hin, dass 2013 viele Deals mit BRIC-Investoren geschlossen wurden, über deren Transaktionswert Stillschweigen vereinbart wurde.

Positiv hervor sticht unter den BRIC-Staaten einzig China, dessen Dealquote gegenüber 2012 um vier Prozentpunkte auf 21% angewachsen ist. Damit sind chinesische Käufer 2013 mit einem Anteil von über 75% die Spitzenreiter unter den BRIC-Investoren. Dabei kauften die chinesischen Investoren im vergangenen Jahr häufig insolvente Firmen.

Betrachtet man die M&A-Deals-Analyse, liegen US-amerikanische Investoren und Großbritannien auf Platz eins und zwei, gemessen an der Zahl der abgeschlossenen Deals mit deutschen Unternehmen. Fast 15 Mrd. EUR steckten die Vereinigten Staaten 2013 in deutsche Targets, Großbritannien gerade einmal 5,1 Mrd. EUR. Dafür war die Anzahl der Transaktionen mit 108 bei den Briten mehr als doppelt so hoch wie bei den Amerikanern.

Mehr über die Verteilung der Deals nach Branchen und nach Investorenart lesen Sie hier in der vollständigen Studie.

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