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Damit trennt sich die Investmentbank im Zuge eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens von knapp 29% ihrer Beteiligungen am Wohnungskonzern und erlöste damit 645 Mio. EUR.

Für 42,50 EUR je Stück wurden die Aktien an institutionelle Investoren verkauft. Damit hält der Fonds Saturea nur noch 0,46% des LEG-Grundkapitals. In einer offiziellen Mitteilung dazu hieß es, dass durch die Restbeteiligung „bestimmte vertragliche Verpflichtungen gegenüber dem LEG-Management erfüllt werden“. Laut Händlern sei der Abschlag „wesentlich geringer als erwartet und zeigt, dass große Institutionelle die Stücke en bloc genommen haben müssen“.

Im Februar 2013 war LEG zu einem Ausgabepreis von 44 EUR je Aktie an die Börse gegangen. Bis dahin waren der Whitehall-Fonds und der Hedgefonds Perry Capital Eigner des Unternehmens. Der Börsengang brachte 1,3 Mrd. EUR ein. Die Aktie hatte aber lange Mühe, sich über dem Ausgabepreis von 44 EUR zu halten. Bereits im Oktober 2013 hatten Whitehall und Perry Capital weitere 7 Mio. LEG-Aktien zu Geld gemacht. Der Preis dieser Aktien lag damals bei 41,25 Euro je Aktie.

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