GoingPublic: CLAAS ist auf dem Kapitalmarkt sehr aktiv, u.a. mit Private Placements in den USA. Besteht bei diesen Emissionen auch die Möglichkeit, dass Mitarbeiter sich beteiligen oder richten sie sich ausschließlich an institutionelle Investoren?

Göth: Diese Angebote richten sich ausschließlich an institutionelle Investoren. Das gilt für die Private Placements genauso wie für ein Schuldscheindarlehen, das wir 2009 aufgelegt haben. Ursprung unserer Kapitalmarktorientierung war der Equity-Bond aus dem Jahr 2004. Dabei handelt es sich um Wertpapier mit unbegrenzter Laufzeit, das an der Luxemburger Börse notiert ist. Die Stückelung liegt bei 50.000 EUR. Das wäre theoretisch die einzige Möglichkeit für Mitarbeiter, sich an einem CLAAS-Wertpapier zu beteiligen. Wir hatten tatsächlich auch schon Anfragen dafür, jedoch sind die 50.000 EUR häufig ein Ausschlusskriterium, zudem ist die Haltedauer bei diesem Papier so hoch, so dass sich auch nur schwer Verkäufer finden lassen.

GoingPublic: Herr Dr. Göth, vielen Dank für das interessante Gespräch.

Das Interview führte Oliver Bönig.

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